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MotoGP-Test in Malaysia: Quarantäne-Regel soll umgangen werden

Die MotoGP-Verantwortlichen bemühen sich zusammen mit der Regierung in Malaysia, die bestehenden Coronavirus-Regeln außer Kraft zu setzen

(Motorsport-Total.com) - Auch nach dem Jahreswechsel wird es weltweit gesehen einige Reisebeschränkungen geben, die dabei helfen sollen, die Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie zu begrenzen. Einige Länder haben ihre Grenzen dicht gemacht, andere setzen auf strikte Quarantäne-Regeln. Da die MotoGP möglichst ohne Komplikationen im Februar in Sepang (Malaysia) testen möchte, arbeiten die Verantwortlichen an einer Ausnahmeregelung.

Sepang

Mitte Februar soll in Malaysia der erste Vorsaisontest des Jahres stattfinden Zoom

Diese soll laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' vorsehen, die gesetzlich vorgeschriebene siebentägige Quarantäne nach der Einreise aufzuheben. Aktuell müssen sich Einreisende, die einen negativen PCR-Test vorweisen können, sieben Tage lang in Quarantäne begeben, bevor sie sich in der Öffentlichkeit bewegen dürfen.

Der erste MotoGP-Vorsaisontest ist für den 19. bis 21. Februar geplant. MotoGP-Promoter Dorna arbeitet zusammen mit der Teamvereinigung IRTA, Razlan Razali (ehemaliger CEO der Strecke und aktueller Petronas-Yamaha-Teamchef) und der Regierung in Malaysia an einer Sonderregelung, die vorsieht, dass der MotoGP-Zirkus ohne Quarantäne einreisen darf.

Ein schlagkräftiges Argument für diese Sonderregelung ist die Blase, in der sich die MotoGP-Beteiligten aufhalten. In der Saison 2020 bewährte sich das System. Ständige Tests und eine Abriegelung nach außen lassen auftretende positive Fälle schnell erkennen und isolieren.

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