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Spektakuläre Bilder: Formel-E-Bolide fährt in der Arktis

Die Formel E hat sich nach Grönland gewagt, um auf die Eisschmelze in der Arktis aufmerksam zu machen - Lucas di Grassi fährt einen Boliden in Eis und Schnee

(Motorsport-Total.com) - Lucas di Grassi hat ein ganz besonderes Erlebnis hinter sich. Der Formel-E-Pilot durfte mit einem speziell umgerüsteten Boliden der Elektroserie in der Arktis fahren. Durch das Event, bei dem spektakuläre Bilder entstanden, möchte die Serie auf die Eisschmelze in der Arktis aufmerksam machen, die zuletzt einen historischen Höchststand erreichte. Die Veranstaltung fand im Norden Grönlands, der flächenmäßig größten Insel der Erde, statt.

Formel-E-Boss Alejandro Agag erklärt: "Ich habe vier Kinder, und die Zukunft unseres Planeten hängt davon ab, wie wir den Effekt, den das menschliche Leben auf die Umwelt und das Klima hat, kontrollieren können. Darum denke ich, dass es so wichtig ist, den Klimawandel anzusprechen und zu kontrollieren. Jeder kann etwas dagegen tun. Wir tun etwas für den Motorsport, und andere Menschen können etwas anderes tun."

"Es war so ein wundervoller und friedlicher Ort", ergänzt di Grassi und erklärt: "Hierher zu kommen und zu sehen, wie groß die Eiskappe ist, und welchen Einfluss der Klimawandel hat, der sie zum Schmelzen bringt, wirft für mich noch einmal ein ganz neues Licht darauf, was wir mit der Formel E tun, und wie wichtig Elektroautos sind." Möglich wurde das Projekt durch die Unterstützung der Regierung Grönlands.


Formel E in der Arktis

Die Zukunft ist elektrisch: In der Arktis weist die Formel E auf die Folgen des Klimawandels hin. Weitere Formelsport-Videos

Prinz Albert von Monaco, dessen Stiftung ebenfalls beteiligt war, erklärt: "Ich unterstütze das mutige und ambitionierte Vorgehen der Formel E komplett." Das Staatsoberhaupt verrät: "Meine Stiftung weiß um die Rolle, die Elektrofahrzeuge spielen können, um Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Wir glauben, dass die Formel E eine neue Generation von Autofahrern inspirieren kann."