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Yvan Muller

 
Steckbrief
Porträt Yvan Muller zählt zu den erfahrensten Piloten im Starterfeld und begann seine Karriere - wie die meisten seiner Gegner - zunächst im Formelsport. Aus finanziellen Gründen wechselte der Franzose nach der Formel 3000 allerdings in den Tourenwagen-Bereich und entwickelte sich dort rasch zu einer festen Größe. Dies dokumentieren seine Spitzenplätze in der britischen Meisterschaft.

Nach einigen Jahren in der BTCC suchte Muller eine neue Herausforderung und fand diese in der Tourenwagen-WM. Auch dort etablierte sich der 41-Jährige schnell und sicherte sich im dritten Anlauf den WM-Titel. 2007, im Jahr vor seinem großen Triumph, hatte ihn ein technischer Defekt im letzten Rennen den Gesamterfolg gekostet. 2008 wurde Muller schließlich erster Diesel-Champion.

Zur Saison 2010 wechselte der französische Rennfahrer von SEAT zu Chevrolet und holte sich am Jahresende souverän seinen zweiten WM-Titel. Erstmals stand der Weltmeister bereits vorzeitig fest. Dies ist auch auf die beeindruckende Konstanz Mullers und seine akribische Setuparbeit zurückzuführen. Der Chevrolet-Fahrer gilt zudem als ausgezeichneter Entwickler.

(Stand: 24. Februar 2011)
Geburtsdatum 16. August 1969
Geburtsort Altkirch
Nationalität Frankreich
Familienstand ledig, eine Tochter
Hobbies Fahrrad, Jetski
Karriereweg 1988: 3. Französische Formel Renault
1989: 3. Französische Formel 3 (Martini-VW)
1990: 6. Französische Formel 3 (Ralt-Alfa-Romeo)
1991: 7. Französische Formel 3 (Reynard-Alfa-Romeo)
1992: 1. Britische Formel 2 (Reynard-Cosworth)
1994: 3. Französische Tourenwagen-Meisterschaft (BMW 318is)
1995: 1. Französische Tourenwagen-Meisterschaft (BMW 318is)
1996: 4. Italienische Tourenwagen-Meisterschaft (Audi A4 Quattro)
1996: 1. Andros Trophy (BMW 318i Compact)
1997: 7. Deutscher Tourenwagen-Cup (Audi A4)
1997: 1. Andros Trophy (BMW 318i Compact)
1997: 1. 24 Stunden von Chamoix (BMW Z3)
1998: 7. Britische Tourenwagen-Meisterschaft (Audi A4 Quattro)
1998: 1. Andros Trophy (Opel Tigra)
1999: 6. Britische Tourenwagen-Meisterschaft (Vauxhall-Vectra)
1999: 1. Andros Trophy (Opel Tigra)
2000: 4. Britische Tourenwagen-Meisterschaft (Vauxhall-Astra)
2000: 1. Andros-Trophy (Opel Astra)
2001: 2. Britische Tourenwagen-Meisterschaft (Vauxhall-Astra)
2001: 24. Europäische Tourenwagen-Meisterschaft (Alfa Romeo 156)
2001: 1. Andros Trophy (Opel Astra)
2002: 2. Britische Tourenwagen-Meisterschaft (Vauxhall-Astra)
2002: 1. Andros-Trophy (Opel Astra)
2003: 1. Britische Tourenwagen-Meisterschaft (Vauxhall-Astra)
2003: 1. 24 Stunden von Chamoix (SEAT Cordoba)
2004: 2. Britische Tourenwagen-Meisterschaft (Vauxhall-Astra)
2004: 1. Andros Trophy (Kia Rio)
2005: 2. Britische Tourenwagen-Meisterschaft (Vauxhall-Astra)
2005: 1. Andros Trophy (Kia Rio)

Karriereweg in der Tourenwagen-WM:

2006: 4. WTCC (SEAT Leon TFSI), 1 Sieg
2007: 2. WTCC (SEAT Leon TDI), 2 Siege
2008: 1. WTCC (SEAT Leon TDI), 3 Siege
2009: 2. WTCC (SEAT Leon TDI), 4 Siege
2010: 1. WTCC (Chevrolet Cruze LT), 3 Siege
Stärken - beeindruckende Konstanz
- versierter Testpilot
- guter Regenfahrer
- Setupspezialist
Schwächen - fährt manchmal zu konservativ
Linktipps Offizielle Internetseite
Offizielle Facebook-Präsenz

 

 
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