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Gabriele Tarquini lässt die Jungen in Katar alt aussehen

26. November 2016 - 04:27 Uhr

54 Jahre und kein bisschen müde: Gabriele Tarquini feiert im Eröffnungsrennen einen überlegenen Sieg - den ersten des Lada Vesta im Trockenen

Gabriele Tarquini
Gabriele Tarquini war der umjubelte Sieger des Eröffnungsrennens
© FIA WTCC

(Motorsport-Total.com) - Der Mann des Eröffnungsrennens der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) in Katar war eindeutig Gabriele Tarquini. Der Lada-Pilot bescherte der russischen Marke bei ihrem Abschied aus der WTCC den fünften Sieg in der Tourenwagen-WM. Für den 54-jährigen Veteran selbst war es Sieg Nummer 22 in seiner WTCC-Karriere und der zweite Triumph in dieser Saison.

"Mein Auto war sehr gut, vor allem in den ersten Runden. Das habe ich gleich nach dem Start gemerkt", sagt Tarquini. Doch beim Rennstart kam der Italiener zunächst nicht an Polesetter Tom Chilton (SLR-Citroen) vorbei. "Leider stand ich dort auf der schmutzigen Seite und bin deshalb nicht gut gestartet. Aber schon nach wenigen Kurven habe ich gemerkt, dass mein Auto sehr gut funktioniert und vielleicht besser als das von Tom."

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Beim Neustart nach der Rennunterbrechung witterte Tarquini dann seine Chance und schlug in der ersten Kurve zu. "Ich war ganz außen, er ist ein bisschen von der Linie abgekommen und das habe ich genutzt. Das war auf dieser Strecke der Schlüssel zum Sieg", meint Tarquini. "Wegen des Sands rund um die Randsteine ist es hier sehr schwierig, einem anderen Auto zu folgen. Anschließen war es ein einfaches Rennen."

Der Lada Vesta des WTCC-Urgesteins flog förmlich über die Strecke, teilweise war Tarquini pro Runde mehr als eine Sekunde schneller als der Rest des Feldes. "Mein Tempo war sehr gut, und irgendwann hatte ich acht Sekunden Vorsprung. Da dachte ich, dass es vielleicht besser sei, ein bisschen langsamer zu machen, aber es war ein tolles Rennen", freut sich Tarquini über seinen Sieg.

Mit diesem Erfolg unter trockenen Bedingungen beseitigte Tarquini auch letzte Zweifel an der Konkurrenzfähigkeit des Lada Vesta, nachdem er und Teamkollege Nick Catsburg die ersten beiden Siege für das russische Auto in Moskau bei strömenden Regen gefeiert hatten.

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