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Irrwitz: Achtmaliger Sieger Rob Huff darf nicht in Macao starten

08. Oktober 2016 - 08:08 Uhr

Aufgrund einer Regeländerung, die eigentlich Anfänger ausschließen soll, darf der achtmalige Sieger Rob Huff in diesem Jahr nicht in Macao starten

Robert Huff
Rob Huff erhielt keine Startberechtigung für Macao
© FIA WTCC

(Motorsport-Total.com) - Mit acht Siegen ist WTCC-Pilot Rob Huff auf dem Stadtkurs von Macao der erfolgreichste Fahrer. In dieser Saison wollte der Brite mit einem vom Honda-WTCC-Einsatzteam JAS vorbereiteten Honda Civic TCR beim Saisonfinale der internationalen TCR-Serie (20. bis 23. November) als Gaststarter um den neunten Sieg auf dem Guia-Circuit kämpfen. Doch daraus wird nichts, denn Huff erhielt von den Organisatoren keine Starterlaubnis.

Grund dafür ist eine in diesem Jahr eingeführte Regeländerung. Demnach dürfen beim Tourenwagen-Rennen in Macao nur Fahrer starten, die in der laufenden Saison in einem von der FIA oder von einem nationalen Verband ausgerichteten internationalen oder regionalen Rennen mit Tourenwagen der 2,0-Liter-Turboklasse, wie sie in der TCR-Serie eingesetzt werden, teilgenommen haben und gewertet wurden.

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Diese Regel, die eigentlich Fahrer ohne hinreichende Tourenwagen-Erfahrung vom berüchtigten Stadtkurs in der früheren portugiesischen Kolonie fernhalten soll, führt nun dazu, dass einer der besten Tourenwagenfahrer der Welt mit einem blutigen Anfänger gleichgestellt wird. Denn Huffs Honda Civic, den er in der WTCC fährt, hat einen 1,6-Liter-Turbomotor und erfüllt daher nicht die Anforderungen des Reglements.

Mit einem Gaststart in der chinesischen Tourenwagenmeisterschaft, die Ende November im Rahmen des WTCC-Rennens in Schanghai antrat, wollte Huff sich in letzter Minute noch die Startberechtigung sichern. Doch da es sich dabei nur um eine nationale Serie handelt, wurde der Start von den Organisatoren in Macao nicht anerkannt.

Auch Huffs frühere Einsätze im Honda Civic TCR, beispielsweise im vergangenen Jahr in Macao oder in diesem Jahr im Rahmen von Renntaxifahrten, konnten die Organisatoren nicht zu einer Ausnahmegenehmigung bewegen. So muss Huff nach elf Teilnahmen in Folge erstmals in Macau zusehen.

"Das ist sehr frustrierend und eine alberne Situation, von der ich so noch nicht gehört habe", sagt Huff gegenüber 'TouringCarTimes'. "Ich habe das Budget, ein Auto, einen Ingenieur, Mechaniker, Sponsoren, Hotels und Flüge sind schon gebucht, aber ich darf nicht starten. Das ist eine unglückliche Verkettung von Ereignissen."

Somit wird Huffs Teamkollege Tiago Monteiro der einzige WTCC-Fahrer sein, der in diesem Jahr beim Tourenwagen-Rennen in Macao an den Start gehen wird. Der Portugiese hatte sich die Startberechtigung mit zwei Starts in der TCR-Benelux-Serie erworben.

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