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WTCC China: Achte Saisonpole für Jose-Maria Lopez

24. September 2016 - 09:39 Uhr

Jose-Maria Lopez fährt im Qualifying der WTCC in Schanghai auf die Pole-Position: Nick Catsburg in Startreihe ein, herbe Schlappe für Honda

Jose-Maria Lopez
Jose-Maria Lopez war auch im Qualifying von Schanghai nicht zu schlagen
© FIA WTCC

(Motorsport-Total.com) - Jose-Maria Lopez (Citroen) lässt auch nach dem vorzeitigen Titelgewinn in der Tourenwagen-Weltmeisterschaft (WTCC) nicht nach. Im Qualifying in Schanghai fuhr der Argentinier am Samstag auf die Pole-Position. Damit eroberte der Argentinier nicht nur im zehnten Anlauf in der Saison 2016 zum achten Mal den besten Startplatz für das Hauptrennen, sondern sicherte Citroen auch vorzeitig die Herstellermeisterschaft.

Da keinem der Honda-Fahrer der Einzug in Q3 gelang, ist der Titel-Hattrick des französischen Herstellers vorzeitig perfekt. "Zuerst möchte ich dem Team gratulieren, wenn ich richtig gerechnet habe, ist Citroen Herstellermeister", denkt Lopez zuerst an das Team. "Ich bin mit meiner Runde sehr zufrieden und freue mich, dass ich es wieder geschafft habe."

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Allerdings musste Lopez alles geben, um sich seine achte Saisonpole zu sichern. Nick Catsburg (Lada) hatte den Gewichtsvorteil seines Vesta, der in China ohne Kompensationsgewicht fahren darf, als erster Starter in Q3 ausgenutzt und eine Zeit von 1:49.500 Sekunden vorgelegt. In den ersten beiden Sektoren war Lopez in seiner schnellen Runde langsamer als der Niederländer. Im Schlusssektor mit seiner 1.175 Meter langen Geraden spielte der Argentinier aber die Motorleistung seines C-Elysee aus und war im Ziel 0,161 Sekunden schneller als Catsburg.

Aufschwung bei Lada

Der Niederländer wird nach einigen schwierigen Rennwochenende mit dieser Leistung aber sicherlich zufrieden sein, zumal Teamkollege Gabriele Tarquini mit Position sechs die steigende Formkurve von Lada bestätigte. Den Einzug in Q3 verpasste der Italiener gerade einmal um 83 Tausendstelsekunden. Lediglich Hugo Valente hinkte seinen Teamkollegen einmal mehr deutlich hinterher und schied als 13. schon nach Q1 aus.

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2005: Im ersten Jahr der neu ausgetragenen Weltmeisterschaft für Tourenwagen setzt sich BMW gegen die Konkurrenz durch. Mit Andy Priaulx erobern die Bayern den Fahrertitel und in der Herstellerwertung insgesamt 273 Punkte. Damit ist ihnen auch dort der WM-Triumph sicher. Die weiteren Plätze gehen an Alfa Romeo (237), SEAT (186), Chevrolet (68) und Ford (13).
2005: Im ersten Jahr der neu ausgetragenen Weltmeisterschaft für Tourenwagen setzt sich BMW gegen die Konkurrenz durch. Mit Andy Priaulx erobern die Bayern den Fahrertitel und in der Herstellerwertung insgesamt 273 Punkte. Damit ist ihnen auch dort der WM-Triumph sicher. Die weiteren Plätze gehen an Alfa Romeo (237), SEAT (186), Chevrolet (68) und Ford (13).

Während bei Citroen und Lada nach dem Qualifying zufriedene Gesichter zu sehen waren, sah man im Lager von Honda vor allem hängende Mundwinkel. Obwohl die Civic im Vergleich zum Rennen in Motegi 20 Kilogramm Ballast ausladen durften, waren sie im Qualifying von Schanghai nicht konkurrenzfähig.

Norbert Michelisz betreib mit Platz neun noch erfolgreiche Schadensbegrenzung und wird im Eröffnungsrennen aus der ersten Reihe starten. Tiago Monteiro und Rob Huff kamen hingegen nur auf die Positionen 14 und 15 und stehen damit in beiden Rennen vor einer schwierigen Aufgabe. "Wir wussten, dass es eng wird, eine echte Überraschung war es nicht. Aber natürlich bin ich sehr enttäuscht", sagt Monteiro.

Enttäuschendes Qualifying für Honda

"Ich habe in der letzten Kurve einen Fehler gemacht, dabei zwei Zehntel verloren und das hat ausgereicht. Das Auto ist hier sehr schwierig zu fahren", erklärt der Portugiese. Für Monteiro ist dieses Ergebnis auch ein herber Rückschlag im Kampf um Platz zwei in der Meisterschaft, denn sein Hauptrivale Yvan Muller (Citroen) fuhr im Qualifying auf Platz drei und ist damit klar im Vorteil.

Neben Muller wird am Sonntag im Hauptrennen Mehdi Bennani (SLR-Citroen) aus Startreihe zwei starten. Als Vierter war der Marokkaner bester Privatier und hat damit gute Chancen, morgen den vorzeitigen Titelgewinn in der Privatfahrerwertung einzufahren. Sein Hauptrivale und Teamkollege Tom Chilton landete auf Postion acht.

Volvo gelang es in Schanghai im Gegensatz zu Motegi, die gute Vorstellung aus den Freien Trainings im Qualifying zu bestätigen. Thed Björk gelang der Einzug in Q3, wo er auf Position fünf kam. Teamkollege Fredrik Ekblom, der an diesem Wochenende erneut das zweite Auto fährt, kam auf Position sieben.

John Filippi im Eröffnungsrennen auf der Pole

Die Pole-Position für das Eröffnungsrennen sicherte sich mit Platz zehn in Q2 John Filippi (Campos-Chevrolet). Das selbe Kunststück war dem jungen Franzosen bereits in Termas die Rio Hondo gelungen. Seine Markenkollege Tom Coronel (ROAL) und James Thompson (Münnich) verpassten als Elfter beziehungsweise Zwölfter den begehrten Platz.

Das Eröffnungsrennen wird am Sonntag um 8:35 Uhr gestartet, um 9:50 Uhr folgt dann das Hauptrennen.

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