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"Verrückter Chinese": Fahrerstreit eskaliert im TV

11. Juli 2015 - 19:46 Uhr

Qualifying in Vila Real: Tom Coronel fühlt sich von Qing-Hua Ma aufgehalten und macht seinem Ärger im Live-TV Luft, doch Ma ist sich keiner Schuld bewusst

Tom Coronel
Tom Coronel äußert sich mit deutlichen Worten zum Verhalten von Ma in Vila Real
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Tom Coronel (ROAL-Chevrolet) ist dafür bekannt, Klartext zu reden. Nach dem Qualifying in Vila Real machte er da keine Ausnahme. Denn er fühlte sich auf seiner schnellen Runde in Q2 von Qing-Hua Ma (Citroen) behindert. Der Chinese hatte ihn vor der zweiten Schikane nicht vorbeigelassen, sondern aufgehalten. Kurz darauf platzte Coronel im Live-TV der Kragen.

Er ließ seinem Ärger freien Lauf und sagte: "Er hat meine Runde kaputtgemacht. Er sollte disqualifiziert werden. Aufgrund dieses verrückten Chinesen stehen wir im Nirgendwo."

Was Citroen im offiziellen Twitter-Kanal sogleich mit folgendem Tweet konterte: "Tom, es gibt keinen Grund, unhöflich zu werden." Die Antwort von Coronel ließ nicht lange auf sich warten: "Erstens war ich nicht unhöflich. Ich sage nur, was ich denke - nicht wie die Leute, die sich immer nur politisch äußern. Wenn ihr versteht, was ich meine."

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Und was hat Ma zur Sache beizutragen? Der Citroen-Fahrer ist sich keiner Schuld bewusst: "Ich habe ihn aber nicht absichtlich behindert. Ich war auf meiner langsamen Runde und habe jede Sekunde in die Rückspiegel geschaut. Aber auf einem Stadtkurs kommt so etwas halt vor, recht häufig sogar", sagt Ma. "Warum Tom so wütend ist? na ja, vielleicht liegt es am Wetter. Die Hitze ist ihm wohl zu Kopf gestiegen. Hoffentlich kühlt er über Nacht wieder ab und ist dann wieder normal."

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