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"Back-to-Back": Eine Nummer zu groß für die WTCC?

12. Dezember 2012 - 12:13 Uhr

Vier Rennen in acht Tagen und drei Veranstaltungen in einem vergleichsweise kleinen Umkreis: Tut sich die WTCC mit ihrem Kalender einen Gefallen?

Start am Hungaroring 2012
In Budapest rollte die WTCC 2012 bereits eine Woche nach Pressburg an den Start
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - "Back-to-Back" ist eine Formulierung, die 2012 ihr Debüt im Fahrerlager der WTCC gegeben hat. Denn zwischen den Veranstaltungen in der Slowakei und in Ungarn lag lediglich eine Woche statt der sonst üblichen längeren Pause. Und verschärfend hinzu kam: Nur weitere zwei Wochen später fuhr die WTCC in Österreich, sodass eine recht kleine Region in kurzer Zeit stark frequentiert wurde.

Bei einem Rennkalender, der die Zeit von März bis November umfasst - muss das wirklich sein? "Man könnte diese drei Events unter Umständen besser über die Saison verteilen", findet Dominik Greiner, Teammanager bei Wiechers. "Man muss aber bedenken, dass die Kalenderplanung einer WM keine einfache Sache ist. Dabei gilt es viele Faktoren zu beachten." Zum Beispiel die Vormachtstellung der Formel 1.

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Denn Bernie Ecclestone plant ohne Rücksicht auf Verluste. Er sorgt dadurch auch dafür, dass sich alle weiteren Rennserien eine Nischenposition suchen müssen, wenn sie dem Branchenprimus aus dem Weg gehen wollen. "Dann bleiben einfach nicht mehr viele rennfreie Wochenenden übrig", sagt Greiner. Aber muss die WTCC binnen dreier Wochen unbedingt drei Veranstaltungen absolvieren?

So sieht es der provisorische Kalender für 2013 erneut vor - in der gleichen Konstellation wie schon 2012. Und die Begeisterung hält sich in Grenzen: "Die drei Rennstrecken sind klasse, keine Frage. Es ist in meinen Augen aber unpassend, dass wir mit Pressburg, Budapest und Salzburg drei Rennen in einem engen geografischen Einzugsgebiet haben, die direkt nacheinander stattfinden", meint Greiner.

Grundsätzlich seien "Back-to-Back"-Rennen, wie sie nun auch die WTCC kennt, jedoch eine sehr interessante logistische Herausforderung für die Rennställe, erklärt der Wiechers-Teammanager. Was Greiner auf jeden Fall begrüßt, ist der Saisonauftakt in Europa. "Dadurch hatten wir in diesem Jahr noch ein paar wertvolle Wochen mehr. So, wie es 2012 mit Monza gelegt war, ist es schon gut."

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