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Huff: Weshalb der Cruze nun ein Siegerauto ist

02. Oktober 2010 - 01:56 Uhr

Chevrolet brauchte eine Saison, um den neuen Cruze als WTCC-Topauto zu etablieren: Rob Huff erklärt die Wandlung vom Neuwagen zum WM-Anwärter

Robert Huff
Rob Huff und der Chevrolet Cruze während der Wintertests 2010 in Südeuropa
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Nach vier Saisons in der Tourenwagen-WM zündete Chevrolet vor der Saison 2009 eine neue Stufe in der Entwicklung des Rennstalls: Der Lacetti wurde zugunsten des neuen Cruze ausgemustert, was sich als klarer Fortschritt erweisen sollte. Der Neuwagen wusste schon in seiner Debütsaison auf einzelnen Strecken zu überzeugen und stellt in diesem Rennjahr bislang das Maß aller Dinge dar.

Für Stammfahrer Rob Huff stellt dieser Umstand keine Überraschung, sondern vielmehr die logische Konsequenz der kontinuierlichen Entwicklung bei Chevrolet dar. Der Schlüssel zum Erfolg ist laut dem britischen Rennfahrer darin zu suchen, dass das Team in der Winterpause solide Testarbeit verrichten konnte: "Wir verstehen das Auto nun einfach viel besser", erläutert Huff bei 'Touring Car Times'.

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"Wir haben ein gutes Basissetup, das wir auf jedem Kurs anwenden können. Das hat uns bislang sehr stark gemacht", gibt der 30-Jährige zu Protokoll und fügt erklärend hinzu: "Es gibt so viele Dinge, die du an einem Rennwagen verändern kannst - angefangen beim Reifendruck, dem Differential, bis hin zur Aufhängung. Oft hast du mehr als 20 Möglichkeiten, alleine an einem Element herumzuspielen."

"Im Trockenen hatten wir anfangs nicht das Tempo."
Rob Huff

Eben diesen Spielraum habe man im Rahmen der Saisonvorbereitung bestmöglich ausgelotet - was im Winter 2009 nicht in dieser Form möglich gewesen sei. "Im vergangenen Jahr hatten wir aufgrund der regnerischen Bedingungen ein sehr schlechtes Testprogramm", meint Huff. "Dadurch waren wir zwar im Regen richtig gut unterwegs, doch im Trockenen hatten wir anfangs nicht das Tempo."

Ein solches Handicap könne man im Saisonverlauf nur schwer wettmachen, fügt der langjährige Chevrolet-Pilot hinzu. Dies liege am Format der WTCC-Veranstaltungen. "Während eines Rennwochenendes tut man sich schwer, das Fahrzeug weiterzuentwickeln", sagt Huff. "Man hat nur zwei kurze Trainingseinheiten, in denen man vielleicht sechs bis acht Runden zusammenbringt."

"Der Hauptunterschied zwischen dem Lacetti und dem Cruze ist die Stabilität."
Rob Huff

Dennoch ist es dem Werksteam gelungen, den Cruze schon 2009 zu ersten Erfolgen und 2010 zu regelmäßigen Topergebnissen zu treiben. Der Neuwagen stellt eine Evolution des Debütautos dar, wie Stammfahrer Huff erläutert: "Der Hauptunterschied zwischen dem Lacetti und dem Cruze ist die Stabilität. Beim Einfahren in eine Kurve liegt der Cruze zudem deutlich sicherer als der Lacetti."

"Außerdem ist der neue Rennwagen viel stärker auf der Bremse. Der Lacetti war ständig sehr nervös und manchmal ungeheuer schwer zu fahren. Wir brauchten vier Jahre, um herauszufinden, wie man dieses Fahrzeug am besten bewegt", gesteht der 30-Jährige rückblickend und merkt abschließend an: "Das ist auch der Grund, weshalb unsere vierte Saison mit dem Lacetti so gut war", meint Huff.

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