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WEC 2018/19: Ärgerliche Terminkollision mit IMSA-Höhepunkt

07. September 2017 - 13:53 Uhr

Kaum zu glauben: Die WEC soll im Jahre 2018 nur vier Rennen fahren, trotzdem hat man es geschafft, mit einem der wichtigsten IMSA-Rennen des Jahres zu kollidieren

Mount Fuji
Der WEC-Termin für Fuji sorgt für Verstimmung bei den Beteiligten
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Diese Pille musste erst einmal länger verdaut werden: Im Zuge des Porsche-LMP1-Rückzugs aus der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) haben ACO-Chef Pierre Fillon, WEC-Chef Gerard Neveu, FIA-Chef Jean Todt und FIA-Langstreckenbeauftragter Lindsay Owen-Jones die Zukunft der Meisterschaft kräftig umgekrempelt. Mit der "Supersaison" von Januar 2018 bis Juni 2019 (mit Rennen von Mai 2018 bis Juni 2019) müssen sich Teams und Fahrer auf ein völlig neues Programm einstellen.

Nach ein paar Tagen haben sich die Beteiligten einen Überblick über die Situation verschafft und schon gibt es ein Problem: Der WEC-Lauf in Fuji am 14. Oktober 2018 kollidiert mit dem Petit Le Mans der IMSA SportsCar Championship. Das 10-Stunden-Rennen auf der Road Atlanta ist traditioneller Saisonabschluss der US-amerikanischen Meisterschaft und einer der vier Läufe der Submeisterschaft des nordamerikanischen Langstreckencups (NAEC), der die Läufe von Daytona, Sebring, Watkins Glen und Road Atlanta umfasst.

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Zahlreiche WEC-Piloten und manche WEC-Teams wie Rebellion nehmen auch gleichzeitig an dieser Submeisterschaft teil. Porsche hat gerade erst seine LMP1-Piloten Nick Tandy und Earl Bamber als dritte Fahrer auf den von Core Autosport eingesetzten Werks-Porsche 911 RSR gemeldet. Zahlreiche weitere Fahrer wie Olivier Pla, der neben seinem Ford-Engagement auch Prototypen im NAEC pilotiert, oder David Heinemeier Hansson müssen sich jetzt für eine Seite entscheiden. (Weitere Gefahren der "Supersaison")

Laut Gerard Neveu habe sich die Kollision nicht verhindern lassen, da der Fuji Speedway einen sehr eng gestaffelten Zeitplan hat und die WEC nicht vom klassischen Herbst-Termin abweichen wollte. Mit der IMSA hat die WEC ein Abkommen, die wichtigsten Rennen des Jahres nicht kollidieren zu lassen. Das gilt aber nur für Daytona und Sebring, nicht für das Petit Le Mans.

Für Sebring sind 2018 sogar zwei 12-Stunden-Rennen angesetzt - eines für die IMSA, eines für die WEC. Auch das kann für Doppelstarter zu einer großen Belastung werden, da die Buckelpiste deutlich härter ist als andere Strecken, auf denen 24-Stunden-Rennen mit Prototypen ausgetragen werden.

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