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Wunsch der Fahrer: Macht die LMP1 weniger komplex!

10. August 2017 - 12:45 Uhr

Sebastien Buemi und Lucas di Grassi über die mögliche Marschrichtung der LMP1-Kategorie: Bald in Le Mans wirklich rein elektrisch über 24 Stunden?

Anthony Davidson, Kazuki Nakajima
Die LMP1-Autos haben hoch komplexe Hybridsysteme an Bord
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Nach dem Ausstieg von Porsche steht Toyota in der LMP1-Klasse der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) ohne adäquate Konkurrenz durch andere Hersteller da. Wie es in der Szene und auch mit dem Engagement von Toyota weitergehen wird, ist derzeit ungewiss. Sicher ist: Die Macher von ACO, FIA und WEC werden sich etwas einfallen lassen müssen, um die Topkategorie der Langstrecke zu erhalten.

Das in Le Mans vorgestellte Reglement für 2020, das unter anderem die Einführung eines Plug-in-Hybridsystems vorsieht, hat bisher kaum neues Interesse bei Werken erzeugt. Auch Peugeot, das bis 2021 sieben neue Plug-in-Modelle auf den Markt bringen will, hat bislang kein klares Bekenntnis zu einem Le-Mans-Comeback abgegeben. Es herrscht die große Flaute. "Die Regeln müssen angepasst werden", sagen Lucas di Grassi und Sebastien Buemi unisono im Gespräch mit 'Autosport'.

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"Vor fünf Jahren waren alle der Meinung, dass man Hybridautos machen muss. Was dabei herausgekommen ist, ist wirklich beeindruckend", so der Schweizer. "Die Regeln waren damals up-to-date, aber jetzt sind sie schon wieder veraltet. Man muss sich etwas neues überlegen, um einen neuen Schub zu erzeugen", erklärt Buemi, dessen Arbeitgeber Toyota weltweit eine führende Position beim Bau von Hybridfahrzeugen innehat.

"Aus meiner Sicht stehen die WEC und Le Mans vor einer positiven Zukunft", sagt Lucas di Grassi. "Aber man muss sich anpassen. Le Mans wäre doch die ultimative Herausforderung für ein rein elektrisches Fahrzeug. Dort wirklich mal über 24 Stunden rein elektrisch um den Sieg zu fahren, das wäre etwas", so der Brasilianer. "Die Automobilindustrie ist größtenteils im Wandel. Es geht vom Verbrenner zu Elektroantrieben. Warum also nicht eine Serie, die genau diesen Weg begleitet?"

"Es muss auch alles viel günstiger werden", meint Buemi. "In der Formel E besteht ein komplettes Team aus gerade einmal 30 Leuten. In der LMP1 musst du das zehnfache an Personal haben, sonst geht gar nichts. Die WEC ist zu komplex. Man muss das komplette Auto entwerfen und bauen, was unglaubliche Mengen an Geld verschlingt. Das schreckt potenzielle Interessenten logischerweise ab. Am Ende schauen die Vorstände immer, was aus einem Investment herausgekommen ist."

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