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Simon Trummer: Rückschlag und Lichtblicke am Nürburging

21. Juli 2017 - 19:58 Uhr

Simon Trummer fühlt sich mit Platz sieben in der LMP2-Klasse am Nürburgring unter Wert geschlagen - Dennoch gibt es Positives mit nach Mexiko zu nehmen

Roberto Gonzalez, Simon Trummer
Der Tausch einer Antenne kostete Simon Trummer ein gutes Ergebnis
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Mit Lichtblicken am Nürburgring, aber am Ende doch unter Wert geschlagen gehen Simon Trummer und Manor in die Sommerpause der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC). Nach Platz 7 für das Fahrer-Line-up Trummer/Petrow/Gonzalez im Wagen #25 soll vor allem der Reifenverschleiß des Oreca-Gibson entscheidend verringert werden, um bei den mit Spannung erwarteten Überseerennen den Durchbruch zu schaffen.

"Auf neuen Reifen waren wir absolut konkurrenzfähig", blickt Simon Trummer nach seiner Rückkehr aus der Eifel noch einmal sprichwörtlich in den Rückspiegel. "Das haben wir bei Witali Petrow im Qualifying gesehen, wo nicht mehr als eineinhalb Zehntel auf die Pole-Position der LMP2 Klasse gefehlt haben. Und auch bei meinem ersten Rennstint konnte ich das Tempo der Spitze mitgehen. Was wir allerdings deutlich verbessern müssen ist unsere Abstimmung im Longrun, die nach wie vor mit viel zu viel Reifenverschleiß einhergeht. Ich denke, das hat uns am meisten wertvolle Zeit gekostet, und zwar vor allem unsere Silber-Fahrer. Außerdem gab es leider auch ein paar Zwischenfälle, die uns massiv eingebremst haben."

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Damit meinte der 28-jährige Schweizer inbesondere den unplanmäßigen Austausch der Funkantenne, die offenbar durch herumfliegenden Reifengummi beschädigt worden war.

Nach einer langen Sommerpause von 7 Wochen schlägt die WEC Anfang September in Mexico City auf dem Autodromo Hermanos Rodriguez" ihre Zelte auf. "Ein Rennschauplatz auf dem eine ganz besondere Atmosphäre herrscht", schwärmt Simon, "denn die Mexikaner sind extrem Motorsportinteressiert. Ich freue mich schon sehr auf dieses Rennen und mein Teamkollege, Roberto Gonzalez, hat außerdem versprochen, dass er uns ein paar besonders schöne Plätze seines Heimatlandes zeigen wird."

Bevor die zweite Saisonhälfte außerhalb Europas, mit den Rennen in Mexico City, Austin, Fuji, Schanghai und Bahrain eingeläutet wird, stehen bei Manor aber noch einige Entwicklungsschritte an. Das ehemalige Formel 1 Team, das 2017 mit einer chinesischen Lizenz des Hauptsponsors an den Start geht, möchte sich spätestens bei dessen Heimrennen auf dem Niveau der aktuellen Spitzenreiter präsentieren.

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