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Neues Auto: SMP kommt 2018 in die private LMP1-Klasse

17. November 2016 - 15:00 Uhr

SMP baut gemeinsam mit Dallara ein LMP1-Fahrzeug für den Einsatz in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) 2018: Konkurrenz für ByKolles in Sicht

SMP LMP2
Der aktuelle LMP2-Wagen von SMP ist 2017 nicht mehr startberechtigt
© LAT

(Motorsport-Total.com) - ByKolles wird nach dem Wechsel von Rebellion in die LMP2-Klasse 2017 als Alleinunterhalter in der Kategorie der privaten LMP1-Mannschaften agieren. Allerdings zeichnet sich für das Folgejahr neue Konkurrenz ab. Das vom Russen Boris Rotenberg finanzierte Team SMP plant den Aufstieg in die große Prototypenklasse. Gemeinsam mit dem italienischen Chassisbauer Dallara arbeitet man an einem entsprechenden Fahrzeug für die Saison 2018.

Dallara, einer von vier zugelassenen LMP2-Produzenten ab 2017, kann auf umfangreiche Erfahrungen beim Bau von LMP1-Autos zurückgreifen. Die Italiener lieferten umfangreiche Unterstützung bei Entwicklung und Bau des GT-One von Toyota sowie für verschiedene Audi-LMP1-Modelle. Der Dallara SP1 mischte als Chrylser-Prototyp sowie in der Hand von Privatiers wie Rollcentre jahrelang auf der Langstrecke mit. Die Erfolge blieben jedoch überschaubar.

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SMP setzt in der laufenden Saison die Eigenentwicklung BR-01-Nissan in der LMP2-Klasse der WEC ein. Das Auto ist ab der Saison 2017 nicht mehr startberechtigt. Im kommenden Jahr wird SMP voraussichtlich ein kleines GT-Programm fahren und gleichzeitig an der Entwicklung des LMP1-Autos arbeiten. Bislang wurde die Einsatzmannschaft von AF Corse gestellt. Zur neuen Saison wechselt man jedoch zu ART. Die Franzosen werden ab 2017 nicht mehr als Mercedes-Mannschaft in der DTM fahren.

"Wir hätten einen der vier LMP2-Hersteller wählen können, oder ganz aufhören. Wir haben uns aber für einen ganz eigenen Weg entschieden", so Boris Rotenberg nach der Unterzeichnung des Dallara-Deals. "Wir bauen unser ganz eigenes Auto. Unser langfristiges Ziel bleibt es, irgendwann ein rein russisches Projekt zum Erfolg zu führen." SMP hatte sein aktuelles Auto unter dem Dach von BR Engineering unter Leitung des ehemaligen Peugeot-Designers Paolo Catone entwickeln lassen.

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