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Graf/Luhr auch in Mid-Ohio nicht zu schlagen

04. August 2012 - 22:09 Uhr

Klaus Graf/Lucas Luhr bringen in Mid-Ohio ihren fünften ALMS-Sieg in Folge unter Dach und Fach - Oliver Gavin/Tommy Milner (Corvette) gewinnen die GT-Klasse

Lucas Luhr, Klaus Graf
Klaus Graf/Lucas Luhr waren auch in Mid-Ohio nicht zu stoppen
© ALMS

(Motorsport-Total.com) - Die Siegesserie von Klaus Graf und Lucas Luhr in der American-Le-Mans-Series (ALMS) hielt auch auf dem Mid-Ohio Sports Car Course an. Nach zwei Stunden und 45 Minuten auf der 3,634 Kilometer langen Naturrennstrecke in Lexington im US-Bundesstaat Ohio hatte das Pickett-Duo am Steuer des HPD ARX-03a den fünften Saisonsieg im Sack.

Nach Long Beach, Laguna Seca, Lime Rock und Mosport war es für Graf/Luhr der fünfte Triumph in Folge. "Es war ein langes Rennen, da sich die Strecke nicht im besten Zustand befand", kommentierte Graf und lobte die erste Rennhälfte seines Teamkollegen Luhr: "Lucas legte zu Beginn ein gutes Tempo vor. Fünf Siege in Folge sind einfach großartig." Nur beim Saisonauftakt in Sebring hatte sich das schnelle und ganz klar auf Kurs zum ALMS-Titel fahrende Pickett-Duo geschlagen geben müssen.

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Anders als bei der Regenschlacht des Vorjahres ging die Mid-Ohio Sports Car Challenge diesmal bei hohen Temperaturen im Bereich von 30 Grad und mehr über die Bühne. Die Vorjahreschampions Chris Dyson/Guy Smith lagen aufgrund einer abweichenden Boxenstoppstrategie zwischenzeitlich in Führung, mussten sich unterm Strich aber um eine Runde gegenüber Graf/Luhr geschlagen geben. Abgesehen von einer einzigen Gelbphase, die nach 30 Minuten aufgrund eines Abflugs von Tommy Drissi (RSR-Oreca) ins Kiesbett von Turn 4 ausgelöst wurde, verlief der sechste ALMS-Saisonlauf ungewöhnlich ruhig.

Den Sieg in der LMP2-Klasse holten sich Christophe Bouchut/Scott Tucker am Steuer des HPD ARX-03b von Level 5. Platz zwei ging an den Morgan mit Martin Plowman/David Heinemeier Hansson am Steuer. Auf dem Weg dorthin ließen sie sich die beiden auch von einer Durchfahrtsstrafe nicht aufhalten. Diese hatte sich Heinemeier Hansson bei Halbzeit der Distanz eingefangen, als er den von hinten drückenden HPD von Ricardo Gonzalez im Kampf um die Führung ausgangs Turn 1 blockierte.

Gonzalez wurde im Cockpit des zweiten HPD des Level-5-Teams genau wie Sieger Bouchut von Teamchef Scott Tucker unterstützt und lief auf Platz drei ein. Teilzeitstarter Patrick Dempsey brachte den Lola-Judd seines eigenen Teams gemeinsam mit Joe Foster und Dane Cameron auf Platz vier der LMP2-Klasse ins Ziel.

Corvette-Sieg beim Viper-Comeback

In der GT-Klasse ging der Sieg dank schneller Boxenstopps an das Corvette-Duo Oliver Gavin/Tommy Milner. Jörg Bergmeister/Patrick Long liefen im schnelleren der beiden Flying-Lizard-Porsche auf Rang zwei ein und verpassten damit die Wiedergutmachung für ihren aberkannten Sieg vor zwei Wochen in Mosport. In den finalen Minuten des Rennens übte Bergmeister gehörigen Druck auf Gavin aus, konnte seine Schlussattacke aber nicht erfolgreich zum Abschluss bringen und musste sich um 0,28 Sekunden geschlagen geben. Jörg Müller/Bill Auberlen (BMW) komplettierten als Dritte das GT-Podium.

Die beiden Viper fuhren beim ALMS-Comeback auf die Plätze zehn und zwölf, wobei Dominik Farnbacher/Kuno Wittmer gegenüber dem Schwesterauto von Marc Goossens/Tommy Kendall die Oberhand behielten. Kendall setzte die "Schlange" drei Minuten vor Schluss in Turn 2 in die Reifenstapel, konnte sich aber wieder befreien und sah die Karierte Flagge noch vor Jan Magunssen/Antonio Garcia am Steuer der zweiten Corvette. Magnussen war wenige Minuten zuvor mit einem Porsche aus der GTC-Klasse kollidiert und musste einen längeren Reparaturstopp an der Box einlegen.

In der LMPC-Klasse ging der Sieg an Marino Franchitti/Rudy Junco am Steuer des Oreca FLM09 von PR1. Erster Gratulant Franchittis war dessen älterer Bruder Dario, der gemeinsam mit seinen IndyCar-Kollegen an diesem Wochenende ebenfalls in Mid-Ohio Station macht und am Sonntag versuchen wird, den Triumph von Marino zu wiederholen. Jeroen Bleekemolen/Tim Pappas gewann für JDX die GTC-Klasse. Für die ALMS-Piloten geht es in zwei Wochen in Elkhart Lake auf einer weiteren der klassischen Naturrennstrecken der USA weiter.

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