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Sauber: Formel 1 steht nicht über Le Mans

06. Juli 2012 - 09:19 Uhr

Von Le Mans fasziniert: "Vom Sportwagen in die Formel 1 war kein Schritt nach oben, sondern ein Seitwärts-Schritt", findet Peter Sauber noch heute

Peter Sauber
Peter Sauber ist immer noch ein glühender Fan des 24-Stunden-Rennens
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Peter Sauber muss es wissen: 1989 hat der Rennstall des Schweizers (mit den Fahrern Stanley Dickens, Manuel Reuter und Jochen Mass im silbernen C9) mit Mercedes-Power die 24 Stunden von Le Mans gewonnen, 2008 triumphierte Robert Kubica im BMW-Sauber F1.08 beim Formel-1-Grand-Prix von Kanada in Montreal. Der Schweizer Teamchef kennt also beide Seiten.

Le Mans ist momentan mehr denn je Hightech-Sport, wie vor allem Audi demonstriert hat: Der R18 e-tron quattro verfügt über ein in Kooperation mit Williams Hybrid Power (WHP, ein Tochterunternehmen des britischen Formel-1-Teams) entwickeltes Hybridsystem, während der R18 ultra voll auf Leichtbau-Technologie setzt. Zudem hat Le Mans 2012 den revolutionären Nissan-DeltaWing gesehen, der den Weg in die Zukunft des Motorsports weisen könnte.

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Während sich die Formel 1 selbst technologisch immer weiter einschränkt, gibt es in Le Mans nach wie vor relativ große Freiheiten. "Die Autos, mit denen man Le Mans bestritten hat, waren immer komplexer als ein Formel-1-Auto, nur war es nicht die gleiche Liga", erklärt Sauber und unterstreicht: "Die Formel 1 hat es nie gern gehört, wenn ich gesagt habe, dass vom Sportwagen in die Formel 1 kein Schritt nach oben war, sondern ein Seitwärts-Schritt."

Zudem ist ein Sportwagen-Prototyp viel näher an der Serie als ein Formel-1-Bolide, was zahlreiche scheinbar banale Probleme mit sich bringt: "Es hat am Sportwagen so viele Punkte gegeben, die das Auto nicht unbedingt schneller, aber schwieriger gemacht haben. Ich denke da an die Nachtfahrten und Regen und Scheibenwischer, Licht, Sitzverstellungen - all diese Kleinigkeiten, die rennentscheidend sein konnten."

Das Sauber-Mercedes-Team trat 1991 zum letzten Mal in Le Mans an, damals mit einem gewissen Michael Schumacher am Steuer. Sauber selbst war "vielleicht 1992", im Zwischenjahr vor dem Formel-1-Einstieg, zum letzten Mal beim Rennen an der Sarthe, seither aber nicht mehr. Im Ruhestand möchte er jedoch zurückkehren: "Ich hoffe, dass ich wieder nach Le Mans komme, wenn ich in Rente bin. Am liebsten würde ich mit dem Motorrad hinfahren."

Ob sein Vergleich zwischen Formel 1 und dem berühmtesten Langstrecken-Rennen der Welt nach 20-jähriger Abwesenheit immer noch zutreffend ist, kann Sauber übrigens nicht mit Sicherheit sagen. Dafür war er zuletzt zu weit weg von der Materie: "Zu den Rennen heute kann ich mich nicht äußern, weil ich die nicht so verfolge", gibt der 68-Jährige zu, räumt aber ein: "Natürlich fasziniert mich Le Mans nach wie vor."

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