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IndyCar Sonoma: Simon Pagenaud hatte Zweifel an Strategie

20. September 2017 - 15:01 Uhr

Ex-Champion Simon Pagenaud verrät, dass er Zweifel an der Vierstoppstrategie hatte, die ihm den Sieg beim IndyCar-Saisonfinale 2017 in Sonoma einbrachte

Simon Pagenaud
Simon Pagenaud sicherte sich den Sieg, verpasste allerdings den Titel
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Laut Simon Pagenaud war die Vierstoppstrategie, die den Franzosen zum Sieg beim IndyCar-Finale in Sonoma verholfen hat, vorher in der Nacht mit seinen Ingenieuren abgesprochen worden. Pagenaud war einer von fünf Fahrern, die noch Chancen auf den Titel hatten. Er musste das Rennen gewinnen und hoffen, dass Scott Dixon und Josef Newgarden nur auf Platz vier und fünf abschneiden.

Der Champion von 2016 wählte eine ungewöhnliche Vierstoppstrategie, setzte sich vor Newgarden durch und gewann das Rennen mit rund einer Sekunde Vorsprung. Den Titel gewann Pagenaud hingegen nicht. Der Franzose hatte jedoch Zweifel, dass die Strategie sich wirklich auszahlen würde, da eine Caution notwendig war, die jedoch niemals kam. In Sonoma war es das erste Rennen seit 1970 ohne eine Safety-Car-Phase.

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"Am Abend schrieb mir mein Ingenieur eine Nachricht, als ich gerade beim Verizon-Dinner war. Er teilte mir mit, dass das Team eine Vierstoppstrategie durchführen will. Da vier Stopps in Sonoma niemals geklappt haben, fragte ich mich, warum wir das tun sollten. Er teilte mir mit, dass ich so die besten Chancen auf den Titel hätte, wenn es eine Gelbe Flagge geben würde", so Pagenaud.

"Es ergab Sinn, auch wenn es ein großes Risiko war. Hätte es nicht geklappt, wären wir in der Meisterschaft nur auf Platz fünf oder sechs gelandet. Ich wollte an diesem Wochenende aber unbedingt angreifen und dachte mir deshalb, warum nicht? Lass es uns versuchen. Mein Ingenieur stimmte mir zu", so Pagenaud, der sagt, er habe bis zum dritten Stint nicht an einen Erfolg der Strategie geglaubt.

Dann machte er aber vor dem finalen Boxenstopp Boden auf Newgarden gut. "Als sich der Abstand auf Newgarden immer weiter erhöhte, von zehn auf zwölf Sekunden, dachte ich, es könnte klappen. Wenn wir weiter Druck machen, hätte ja etwas passieren können", berichtet er. Nach dem Stopp lieferte sich Pagenaud einen engen Zweikampf mit Newgarden. Er hielt den Angriffen stand und gewann das Rennen.

Newgarden krönte sich auf Platz zwei zum neuen IndyCar-Champion. "Die Strategie war wirklich sehr erfolgreich", fügt Pagenaud hinzu und ergänzt: "Es war beeindruckend. Das Auto war den ganzen Tag über einfach fantastisch. Ich habe noch nie in einem IndyCar-Rennen so sehr an die Grenzen gehen können wie beim Finale in Sonoma."

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1. St. Petersburg: Sebastien Bourdais (Coyne-Honda)
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Laut Pagenaud hätte Newgarden etwas vorsichtiger sein müssen, als er versuchte, in Runde 65 von 85 wieder in Führung zu gelangen. Die beiden waren in der aktuellen Saison bereits in eine kleine Kollision verwickelt, als sie in Gateway in einem Positionskampf waren. Das Manöver gilt bei vielen als die Entscheidung in der Meisterschaft 2017. Auf die Frage, ob Pagenaud von der Aggressivität Newgardens gegen Rennende überrascht war, antwortet er: "Ja, das war ich."

"Als ich in Kurve 7 meine Linie verteidigt hatte, stach er trotzdem hinein. Er hätte da etwas vorsichtiger sein sollen. Die Sache war, dass ich Champion gewesen wäre, hätte er Probleme gehabt. Dixon war auf Platz fünf. Das habe ich auf den Schildern lesen können. Hätte er also etwas Dummes gemacht, wäre die Meisterschaft entschieden gewesen. Für mich war die Situation aber entspannter als für ihn, da ich in einer sehr gut Position war."

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