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Comeback ins Auge gefasst: Bourdais will im August testen

14. Juli 2017 - 18:19 Uhr

Sebastien Bourdais besucht Toronto und gibt ein Update über seine Comeback-Pläne: Erste IndyCar-Tests im August, finale Saisonrennen ins Auge gefasst

Sebastien Bourdais
Sebastien Bourdais will im September wieder Rennen fahren
© LAT

(Motorsport-Total.com) - An diesem Wochenende besucht Sebastien Bourdais seine IndyCar-Kollegen in Toronto. Während die Autos ihre ersten Runden auf dem Stadtkurs drehten, musste der Franzose zusehen. Seit seinem schweren Unfall beim Qualifying zu den 500 Meilen von Indianapolis betreibt Bourdais Rehabilitation und plant sein Comeback im Rennwagen für Anfang September. Sein Ziel ist es, die letzten beiden Saisonrennen in Watkins Glen und Sonoma zu bestreiten.

Bei dem Unfall in Indianapolis zog sich Bourdais Beckenbrüche zu. Auf seiner Stippvisite in Kanada gibt er Auskunft über seine körperlichen Fortschritte. "Es ist ein langer Prozess, aber das war von Anfang an klar. Es ist gut, dass alles in die richtige Richtung läuft. Es gibt keine Rückschläge oder schlechte Überraschungen. Man muss geduldig sein", sagt der 38-Jährige, der den Saisonauftakt in St. Petersburg gewonnen hat.

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"Glücklicherweise heilen die Knochen gut. Man braucht sich keine Sorgen zu machen. Alles läuft nach Plan und hoffentlich kann ich bald wieder mein Ding machen", blickt Bourdais auf sein Comeback voraus. Erste Testfahrten sind für Anfang August geplant. Dafür braucht der Routinier die Freigabe der Ärzte. Das Comeback im September hat er fest ins Auge gefasst: "Außer der Test läuft nicht gut, ich fühle mich unwohl oder körperlich nicht bereit. Ich sollte für die letzten beiden Rennen zurück sein."

In Toronto ist Bourdais auch auf Wunsch seines Teams Dale-Coyne-Racing. Er soll die beiden Rookies Ed Jones und Esteban Gutierrez auf diesem schwierigen Stadtkurs beratend zur Seite stehen. Bourdais konnte dort 2004 und 2014 gewinnen. Er soll seinem Team vor allem dabei helfen, die richtige Abstimmung zu finden, denn im Laufe der Runde gibt es mehrmals Asphaltwechsel. Erfahrung ist wichtig.

"Ich bin aber kein guter Zuschauer, es wird ein schwieriges Wochenende für mich", seufzt Bourdais. "Ich hätte mich darauf gefreut, hier zu fahren. Aber es hätte auch viel schlimmer sein können, vielleicht könnte ich jetzt gar nicht gehen und würde nicht hier sein. Viele Dinge könnten viel schlimmer sein. So wie ich gleich zu Beginn gesagt habe: Es war mein Fehler und ich bezahle dafür. Damit muss ich umgehen", meint der Franzose über seinen Unfall im Mai.

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