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Davidson: Weg mit Spinnweben, her mit Anfängerglück

03. Januar 2013 - 15:56 Uhr

Der Toyota-Werkspilot feiert bei den 24 Stunden von Daytona seine Rückkehr auf die Rennstrecke, fühlt sich topfit und erwartet eine spezielle Herausforderung

Anthony Davidson
Anthony Davidson hat seine Wirbelsäulen-Verletzungen auskuriert
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Das Starterfeld bei den diesjährigen 24 Stunden von Daytona ist um eine interessante Facette reicher. An der Seite seiner ehemaligen Peugeot-Teamkollegen Stephane Sarrazin, Nicolas Minassian und Pedro Lamy wird Anthony Davidson in Florida sein Comeback geben. In der Corvette des 8Star-Teams, dessen Chef Enzo Potolicchio ebenfalls für das Auto genannt ist, bestreitet der Brite sein erstes Rennen seit dem schweren Unfall im Toyota-LMP1 bei den 24 Stunden von Le Mans.

Davidson ist voller Vorfreude auf seine Daytona-Premiere: "Ich freue mich, zurück hinter das Steuer zu kommen - ganz speziell, weil es eines der am meisten beachteten Langstrecken-Rennen der Welt ist", schreibt der 33-Jährige auf seiner Homepage und fügt an: "Und eines, an dem ich schon lange teilnehmen wollte." Dass es mit der Reise in die USA klappt, liegt auch daran, dass die Verletzungen der Wirbelsäule, die Davidson an der Sarthe davongetragen hatte, ausgeheilt sind.

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Er gibt sich optimistisch und voller Tatendrang: "Mein Rücken ist gekräftigt, ich habe keine Bedenken", berichtet Davidson 'Autosport'. Die Belastbarkeit seines Körpers habe er ausgiebig überprüft: "Ich war eine Weile Laufen und Rad fahren, habe in den Simulatoren von Toyota und dem Mercedes-Formel-1-Team gesessen." Es sei nichts mehr zu spüren von den Folgen des Crashs, bei dem er nach einer Berührung mit einem GT-Ferrari in die Luft aufgestiegen und in eine Barriere geflogen war.

So steht für Davidson nicht der gesundheitliche, sondern der sportliche Aspekt seines Abstechers über den großen Teich im Vordergrund: "Ich bin zuvor noch keinen Daytona-Prototypen gefahren, aber ich habe mit genügend Fahrern gesprochen, um zu wissen, dass es eine Herausforderung wird", blickt er voraus und erwartet nach eigener Aussage ein sehr spezielles Auto. "Vielleicht habe ich ja ein bisschen Anfängerglück wie bei den 12 Stunden von Sebring, die ich im Peugeot gewonnen habe."

Neben der Herausforderung Daytona erhofft sich der ehemalige Formel-1-Pilot auch einen Aufwärmparcours für die anstehende Saison in der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC), die er mit den Japanern bestreiten wird. "Das gibt mir ein bisschen Eingewöhnung, ehe ich wieder mit Toyota auf die Strecke gehe. Es ist eine gute Gelegenheit, die Spinnweben loszuwerden."

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