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Verpasster Ford-Erfolg: Kenseth selbstkritisch

07. Mai 2012 - 14:13 Uhr

Matt Kenseth und Greg Biffle steuerten in Talladega auf einen Sieg zu, bis die beiden Roush-Ford im Finale getrennt wurden: "Ich habe nicht aufgepasst"

Matt Kenseth
Matt Kenseth lag im Talladega-Rennen lange Zeit in Front
© Ford

(Motorsport-Total.com) - Matt Kenseth (3.) und Greg Biffle (5.) waren die beiden heißen Eisen im Talladega-Finale, die das Aaron's 499 für die Ford Motor Company gewinnen sollten. Beim letzten Restart in der Green-White-Checkered-Verlängerung spannten die beiden Roush-Piloten auch zusammen und erarbeiteten sich einen kleinen Vorsprung. Doch dann trennte sich dieses schnelle Tandem und der NASCAR-Express von Brad Keselowski und Kyle Busch stürmte vorbei.

Kenseth, der schon zu Saisonbeginn das Daytona 500 gewonnen hatte, gab sich danach selbstkritisch: "Wir hatten heute ein Siegerauto aber keinen Siegerpiloten", sagte der NASCAR-Champion des Jahres 2003, der in Talladega 73 Runden lang in Front gelegen war. Was eine Daytona-Kopie werden sollte, klappte nicht. "Wir wurden getrennt, weil ich nicht aufgepasst habe", sagte Kenseth.

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Denn als Keselowski und Kyle Busch ausscherten, verlor Hintermann Biffle an Speed. Kenseth unterschätzte die Situation "und das hat Greg und mich die Siegchance gekostet. Das war wirklich kein guter Job von mir." Biffle wollte jedoch keine schmutzige Wäsche waschen. "Es war knapp und ich wäre sehr gerne an Matts Stoßstange geblieben. Wenn unser Tandem funktioniert hätte, hätten wir beide den Sieg ausgefahren. Aber das hat leider nicht geklappt."

Ein Trostpflaster bleibt dem in dieser Saison so konstant fahrenden Biffle: Mit seinem fünften Platz konnte er seine Tabellenführung behaupten. Und wie stark das Roush-Duo 2012 agiert, zeigt der zweite Gesamtplatz. Dort rangiert nun Matt Kenseth, der an Dale Earnhardt Jr. (Hendrick-Chevrolet; 9.) und Denny Hamlin (Gibbs-Toyota; 24.) vorbeizog.

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