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Davies: Anpassung an die BMW nicht einfach

Der Brite Chaz Davies ist bei BMW angekommen - Die Umstellung auf das für ihn neue Motorrad ist bei den ersten Testfahrten nicht einfach gewesen

(Motorsport-Total.com) - Chaz Davies gehörte in den Jahren 2002 bis 2007 dem MotoGP-Fahrerlager an. Nach einer Saison in der Achtelliterklasse stieg der Brite in die 250er-Klasse auf. Die Ergebnisse waren allerdings überschaubar. Podestplätze waren nie in Reichweite. Dennoch gab der 25-Jährige 2007 sein MotoGP-Debüt. In Laguna Seca ersetzte er kurzfristig den verletzten Alex Hofmann im d'Antin-Ducati-Team. Auch die letzten drei Saisonrennen saß Davies damals auf der Ducati, aber ein Erfolgserlebnis blieb aus. Über die AMA-Supersport-Meisterschaft kam der Brite schließlich in die Supersport-WM.

Chaz Davies

Chaz Davies tastet sich Schritt für Schritt an die Limits der BMW heran

Dort startete seine Karriere richtig durch. Die Saison 2010 beendete Davies mit einer Triumph auf WM-Rang vier. Im darauffolgenden Jahr krönte er sich mit einer Yamaha zum Weltmeister. Gemeinsam mit dem ParkinGO-Team stieg Davies anschließend in die Superbike-WM auf und fuhr eine Aprilia. Der Höhepunkt war der Sieg auf dem Nürburgring. In der kommenden Saison wird Davies im neu formierten BMW-Werksteam an den Start gehen und somit erstmals in seiner Karriere Topmaterial zur Verfügung haben.

Die ersten Testfahrten mit der S1000RR waren vom Wetter beeinflusst. "Es war bisher schwierig. Ich versuche das richtige Gefühl zu finden. Auf der einen Seite muss ich mich an das Motorrad anpassen, aber auf der anderen Seite muss ich auch das Motorrad auf mich einstellen. Im Moment ist es noch schwierig, aber wir haben Fortschritte geschafft, weil ich konstant schneller fahren konnte", schildert Davies den Anpassungsprozess.

Vor dem Wintertestverbot war BMW gemeinsam mit anderen Teams in Jerez unterwegs. "Es war mein dritter Test, aber es war der erste richtige Test, denn die ersten beiden waren verregnet. In Jerez passte das Wetter, aber wir brauchen noch mehr trockene Tage", blickt Davies auf Ende November zurück. Ein Jahr Superbike-WM-Erfahrung hat er nun gesammelt. Im Vergleich zur schwächeren Supersport-WM gibt es große Unterschiede. "Man kann an den Motorrädern viel mehr verstellen."

"Das ist der größte Unterschied zur Supersport-WM. Die Motor ist natürlich auch stärker und es geht darum, die Leistung zu kontrollieren. Bei den Reifen ist der Unterschied nicht so groß. Pirelli hat die Dimension vom letzten Jahr von 16,5 Zoll auf 17 Zoll erhöht. Alle sehen positive Resultate", meint Davies. Die MotoGP hat der Brite derzeit zu den Akten gelegt. "Darüber mache ich mir keine Gedanken. Ich bin zufrieden, dass ich in der Superbike-WM fahren kann. Sollte sich ein MotoGP-Angebot ergeben, dann kann man sicherlich darüber nachdenken. Ob ich hier oder in der MotoGP konkurrenzfähig bin, ist für mich gleich."

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