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Platz fünf für Latvala: Toyota in Wales "nicht wirklich glücklich"

01. November 2017 - 15:48 Uhr

Für Toyota lief die vorletzte Station der Rallye-Weltmeisterschaft 2017 nicht ganz nach Plan - Jari-Matti Latvala betreibt Schadensbegrenzung - Team hat Problem erkannt

Jari-Matti Latvala, Miikka Anttila
Toyota tat sich auf den rauen Schotterpisten in Wales schwer
© Sutton

(Motorsport-Total.com) - Hinter zwei Ford Fiesta und zwei Hyundai i20 brachte Toyota bei der Rallye Großbritannien in Wales den besten seiner Yaris WRC auf Platz fünf ins Ziel. Am Steuer saß Jari-Matti Latvala, der auf einzelnen Wertungsprüfungen seine Klasse hatte aufblitzen lassen, über die Distanz aber nicht in der Lage war, Elfyn Evans, Thierry Neuville und Sebastien Ogier ernsthaft zu gefährden. Vom Viertplatzierten Hyundai-Neuzugang Andreas Mikkelsen trennte Latvala im Ziel nur eine halbe Sekunde.

"Schneller als auf der Powerstage hätte ich nicht fahren können. Ich habe absolut alles gegeben", so Latvala nach der Schlussprüfung. Der Finne analysiert, was zum großen Rückstand von mehr als 50 Sekunden beigetragen hat: "Die Bedingungen waren bei der Rallye nicht die gleichen wie beim Test. Nachdem er Schotter einmal von der Straße gefahren war, ließ sich das Auto nicht mehr richtig einlenken. Das war eines unserer Probleme."

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Während Latvala mit Platz fünf noch Schadensbegrenzung für Toyota betrieb, kam Teamkollege Esapekka Lappi nach einer schwachen Rallye auf Platz neun ins Ziel. "Das Wichtigste war, ins Ziel zu kommen. Das ist uns gelungen und darauf habe ich mich allen voran konzentriert, um bei diesen schwierigen Bedingungen noch mehr Erfahrung zu sammeln", so der junge Finne. Indes schied Landsmann Juho Hänninen bei seinem letzten Start für Toyota durch Unfall auf der zweiten Etappe aus.

"Mit unserer Performance bei dieser Rallye kann ich nicht wirklich zufrieden sein", bekennt Toyota-Teamchef Tommi Mäkinen und versucht, das Positive zu sehen: "Immerhin wissen wir, warum wir Rückstand hatten und wir wissen, wie wir das in Zukunft vermeiden können. Wir hatten zuletzt in Spanien ein paar Veränderungen am Auto vorgenommen. Wie sich inzwischen herausgestellt hat, sind wir dabei in die falsche Richtung gegangen. Aus dieser Erfahrung werden wir lernen und uns beim nächsten Mal etwas anders vorberieten."

Das WRC-Saisonfinale 2017 steigt vom 16. bis 19. November in Australien ebenfalls auf Schotter.

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