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Trotz Rekordsieg: Johan Kristoffersson bleibt demütig

03. September 2017 - 19:00 Uhr

Mit vier Siegen in Folge hat Johan Kristoffersson einen Rekord in der WRX aufgestellt, bleibt dennoch demütig und beschwört das "unbezahlbare" Teamwork

Johan Kristoffersson
Johan Kristoffersson siegt, und siegt, und siegt ...
© FIAWorldRallycross.com

(Motorsport-Total.com) - "Das war ein schwieriges Wochenende": Schon mit seinem ersten Satz bei der Pressekonferenz nach dem neunten Saisonlauf der Rallycross-Weltmeisterschaft (WRX) 2017 in Loheac bewies Johan Kristoffersson, dass er trotz aller Erfolge mit beiden Beinen auf dem Boden steht. Dabei hätte er allen Grund gehabt, auf den Putz zu hauen, denn am Sonntag war ihm in Loheac historisches gelungen.

Kristofferssons Sieg im Finale war sein vierter in Folge. Das ist in der Rallycross-WM noch nie einem Fahrer gelungen. Insgesamt hat Kristoffersson seit Mitte Mai fünf von sechs Rennen gewonnen, seit dem vierten Saisonrennen in Mettet ist das Team PSRX-Volkwagen ungeschlagen.

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In Loheac gewann Kristoffersson zudem einmal mehr in überzeugender Weise. Bester in den Vorläufen sowie souveräne Erfolge in Halbfinale und Finale. Gegen den langen Schweden und einen Polo GTI scheint einfach kein Kraut gewachsen. Doch dieser Erfolg sei nicht so einfach gewesen, wie es den Anschein haben möge, meint Kristoffersson.

Zusammenarbeit mit Solberg Grundlage des Erfolgs

"Nach Tag eins hat noch Sebastien (Loeb; Anm. d. Red.) geführt, und in Q2 ist er regelrecht geflogen", gibt er zu bedenken. Doch am Sonntag änderte sich das Wetter und damit auch das Kräfteverhältnis. Plötzlich war Kristoffersson klar die Nummer eins, und Loeb konnte nicht mehr mithalten.

Die Grundlage für diesen Erfolg hat das Team nach Ansicht von Kristoffersson in nassen Freien Training am Freitagabend gelegt. "Da haben Petter (Solberg; Anm. d. Red.) und ich einige Dinge ausprobiert, und davon konnten wir heute im Nassen profitieren. Vielleicht war das Wetter diesmal auf unserer Seite. Großer Dank ans Team, diesmal habe ich mich im Nassen im Auto wohlgefühlt."

Ohnehin sei die gute Zusammenarbeit mit seinem Teamkollegen das große Plus von PSRX-Volkwagen. "Teamwork ist unbezahlbar",sagt Kristoffersson. Während Solberg eher ein Fahrer ist, der von seinem Gefühl lebt, ist Kristoffersson der Mann für die akribische Analyse der Telemetriedaten. "Petter hat ein unglaubliches Gespür für das Auto und das richtige Set-up und ist auf Schotter super schnell", lobt Kristoffersson seinen Teamkollegen.

Auch in der Meisterschaft: Das Team kommt zuerst

Doch der wähle einen anderen Ansatz als er selbst. "Petter sagt, er fährt immer mit dem Hintern, daher kann ein wenig Datenanalyse nicht schlecht für ihn sein. Er wird dadurch besser, im Vergleich zum vergangenen Jahr fährt er bei Regen nicht mehr mit dem Heck voraus in die Kurven", scherzt Kristoffersson. "Es ist immer einfacher, wenn es zwei gute Fahrer gibt, die sich gegenseitig antreiben. Es hilft uns sehr, dass wir unsere Daten vergleichen können."

Diese fruchtbare Zusammenarbeit spiegelt sich auch in den WM-Wertungen wieder. Drei Rennen vor Saisonende kann Kristoffersson bei 46 Punkten Vorsprung auf Solberg den Meisterchampagner im Grund schon längst kalt stellen. Doch der Schwede bleibt auch hier demütig und gibt ganz den Teamplayer. "Wir führen in der Teammeisterschaft mit 112 Punkten. Die zu gewinnen, ist das erste Ziel. Dann sehen wir weiter", sagt er. "Für mich sieht es auch vielversprechend aus, aber es gibt viele schnelle Jungs, die mich von der Spitze verdrängen wollen."

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