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Loeb schwärmt von seinem Pikes-Peak-Rekord

01. Juli 2013 - 13:21 Uhr

Rallye-Weltmeister Sebastien Loeb ist nun auch auf dem Pikes Peak der Könige - Der Franzose schwärmt von seiner Fahrt im Peugeot 208 T16

Sebastien Loeb
Sebastien Loeb hat mit dem Peugeot 208 T16 einen neuen Rekord aufgestellt
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Sebastien Loeb hat sich einen weiteren Rekord in seine Vita geschrieben: Der Franzose gewann nicht nur das berühmte "Race to the Clouds" auf den Pkes Peak, sondern stellte auch einen neuen Rekord auf. Mit dem Peugeot 208 T16 meisterte der neunfache Rallye-Weltmeister die komplett asphaltierte Strecke in 8:13.878 Minuten. Die Konkurrenz hatte keine Chance gegen "Super Seb". "Es ist ein ganz besonderes Gefühl und ein großer Moment", sagt der künftige WTCC-Pilot nach der Zieldurchfahrt. Pikes Peak ist ein besonderes Rennen und zählt zu den Höhepunkten im Motorsport-Kalender.

"Man hat den Abtrieb eines Le-Mans-Autos und die Beschleunigung ist schneller als bei einem Formel-1-Boliden", ordnet Loeb seinen Peugeot ein. "Damit fährt man dann durch eine besondere Szenerie, die ein wenig an den Rallye-Sport erinnert. Man kommt wie eine Kanonenkugel aus den Kurven geschossen, die Traktion ist unglaublich. Neben der Straße geht es steil bergab. Wir haben viel in dieses Programm investiert, weshalb man sich keine Fehler erlauben darf."

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"Man fährt 20 Kilometer lang volles Risiko. Vor dem Start verspürte ich einen gewissen Druck, das stimmt", gibt der Ausnahmekönner auf vier Rädern zu. Bereits die Trainingsläufe und die Qualifikation hatten gezeigt, dass Loeb die Favoritenrolle innehatte. Ein Fehler hätte aber alle Rekordträume zerstören können. "Vor dem Start dachte ich lange darüber nach, ob ich bis ans Limit attackieren soll, damit ein guter Rekord dabei herauskommt, oder ob ich nur soviel riskiere, dass es zum Sieg reicht. Als ich dann im Auto war, entschied ich mich dazu hart zu pushen."

"Ich würde sagen, dass ich in jeder Kurve am Limit war. Es war okay, es gab keine brenzligen Momente." Loeb war einmal mehr hinter dem Steuer in seiner eigenen Liga. In seiner Karriere hat er so gut wie alles gewonnen. Wie ordnet er den Triumph am Pikes Peak ein? "Es ist nicht so wie wenn man einen Rallye-WM-Titel gewinnt, aber es bedeutet mir viel. Ich habe den Pikes Peak schon immer im Auge gehabt und mir gedacht, dass es schön wäre, hier zu fahren."

"Und jetzt bin ich hier. In meinem Kalender für diese Saison ist es das Rennen des Jahres. Von allen Autos, die ich in diesem Jahr gefahren bin, macht der 208 T16 am meisten Spaß. Ich habe einen guten Rekord aufgestellt, der sicher schwer zu schlagen sein wird." Mit dem 208 T16 haben die Peugeot-Techniker einen richtigen Löwen auf die Beine gestellt. Selbst Loeb hatte vor diesem "Biest" zunächst großen Respekt.

"Bevor das Programm gestartet hat, habe ich mich gefragt, ob dieses Auto vielleicht zu extrem für mich ist, und ob ich das gleiche Gefühl und Vertrauen wie in einem Rallye-Auto finden kann. Das Auto hat 875 PS und ist das radikalste Auto, das ich je gefahren bin. Jetzt am Ende hatte ich aber ein sehr gutes Gefühl mit dem Auto und konnte mit Vertrauen angreifen." Ob Loeb auch im kommenden Jahr nach Colorado zurückkehren wird, ist offen.

Seine Konzentration liegt auf dem WTCC-Engagement mit Citroen. Er lässt sich aber eine künftige Teilnahme offen: "Wir haben noch nicht darüber gesprochen. Ich habe es sehr genossen, aber wir werden sehen was passiert und wer versucht meinen Rekord zu brechen. Das Gefühl ist unglaublich, aber die Risiken sind auch sehr hoch."

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