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Qualifying am Pikes Peak: Loeb eine Klasse für sich

Sebastien Loeb sichert sich mit der Bestzeit im Qualifying die beste Ausgangsposition für das am Sonntag stattfindende Bergrennen am Pikes Peak

(Motorsport-Total.com) - Das Qualifying zur diesjährigen Ausgabe des spektakulären Bergrennens am Pikes Peak wurde zu einer One-Man-Show: Der neunfache und amtierende Rallye-Weltmeister Sebastien Loeb legte die 8,2 Kilometer lange Quali-Strecke im US-Bundesstaat Colorado mit seinem Peugeot 208 T16 ganze 23 Sekunden schneller zurück als sein schärfster Verfolger, Landsmann Romain Dumas am Steuer einen Norma-Prototypen. Mit einer Zeit von 3:26,728 Minuten holte sich Loeb das Anrecht, das am Sonntag über die Bühne gehende "Race To The Clouds" als Erster unter die Räder zu nehmen.

Sebastien Loeb am Pikes Peak

Sebastien Loeb setzte mit dem Peugeot 208 T16 im Qualifying klar die Bestmarke Zoom

Loeb will seine Leistung allerdings nicht überbewerten. "Das Qualifying spielt hier keine große Rolle. Wichtig ist die Performance an dem Tag, an dem es zählt. Alles kann passieren, aber natürlich sind wir hier, um zu gewinnen. Wenn wir das nicht schaffen, dann wäre ich schon enttäuscht", so der spätestens nach dem Qualifying als Favorit geltende Elsässer.

Im Lager von Peugeot gibt man sich vorsichtig. "Sebastien legte zwei saubere Qualifying-Läufe ohne Probleme hin", kommentiert Jean-Christophe Pallier, der Pikes-Peak-Projektleiter der "Löwen" zufrieden, ist aber auf der Hut: "Wir sind mit dem Setup zufrieden, sehen aber nichts als garantiert an. Ich bin mir sicher, dass unsere Gegner noch nicht alles gezeigt haben. Uns geht es jetzt darum, konzentriert zu bleiben und unsere Ziele zu erreichen."

Sebastien Loeb am Pikes Peak

Loebs Ziel ist klar: Das "Race To The Clouds" am Sonntag gewinnen Zoom

Am Sonntag plant Loeb dann auf der insgesamt 20 Kilometer langen Bergaufstrecke mit 156 Kurven die im Vorjahr von Rhys Millen (Hyundai Genesis Coupe) aufgestellte Bestmarke von 9:46,164 Minuten zu knacken. "Als Erster zu starten, ist ein kleiner Vorteil, denn es bedeutet, dass man nicht durch die Zwischenfälle anderer Fahrer abgelenkt wird", sagt Pallier, sieht darin aber "keine Erleichterung der riesigen Herausforderung". Jahrelang war das Pikes-Peak-Bergrennen durch den Mix aus Asphalt und Schotter bekannt. Im Vorjahr wurde erstmals komplett auf Asphalt gefahren.

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