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Halbzeit im Duell Peterhansel vs. Al-Attiyah

13. Januar 2013 - 12:55 Uhr

Die Rallye Dakar läuft auf einen Zweikampf zwischen Stephane Peterhansel (X-raid Mini) und Nasser Al-Attiyah (Buggy) hinaus - Todesfälle sorgen für Bestürzung

Stephane Peterhansel bei der Rallye Dakar 2013
Springt Stephane Peterhansel im Mini zu einem weiteren Dakar-Sieg...
© ASO

(Motorsport-Total.com/SID) - Stephane Peterhansel gegen Nasser Al-Attiyah, das deutsche Team X-raid gegen die Wüstenbuggys aus Katar: Bei der Rallye Dakar 2013 hat sich in der ersten Woche der erwartete Zweikampf der beiden wohl stärksten Fahrzeuge und Fahrer entwickelt. Doch während man im Lager Al-Attiyahs die Vorteile in den Dünen nicht voll ausspielen konnte und bereits einen der beiden Wagen verloren hat, richtet sich der Blick bei X-raid mit viel Optimismus nach vorn.

"Wir sind zufrieden, denn wir führen. Wir haben zwar nicht so viele Fahrzeuge ganz vorne, aber immerhin noch drei in den Top 10. Die Autos sind alle in Schuss, wir hatten bislang kein technisches Problem", sagt X-raid-Teamchef Sven Quandt. Ein besonderes Lob spricht der 56-Jährige dabei seinem Topfahrer Peterhansel aus, der nach der achten Etappe mit 3:14 Minuten Vorsprung die Automobilwertung anführt.

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"Stephane fährt ein absolut fabelhaftes Rennen. Alle können sehen, was ihn so besonders macht", schwärmt Quandt. Tatsächlich leistet sich der Rekordsieger der Dakar (sechs Gesamtsiege auf dem Motorrad, vier im Auto) auch in diesem Jahr kaum Fehler.

Katar-Buggys nicht fehlerfrei

Fehler machten hingegen den hoch gehandelten Katar-Buggys immer wieder zu schaffen. Nach einem perfekten Auftakt, als Ex-Champion Carlos Sainz mit Beifahrer Timo Gottschalk die erste Etappe gewann, lief es für das erst vor wenigen Monaten ins Leben gerufene Projekt nicht immer rund. So mussten Sainz/Gottschalk auf der sechsten Etappe mit einem Motorschaden aufgeben.

"Das war schon bitter. Wir hatten gehofft, noch einige gute Zeiten zu fahren. Es war zu erkennen, dass das ganze Projekt sehr viel Potenzial hat. Es ist schade, dass man das nicht bis zum Ende aufzeigen konnte", so Gottschalk, der sich einen Start im kommenden Jahr vorstellen kann: "Es war toll, wieder dabei zu sein."

Für Al-Attiyah dürfte es derweil in der zweiten Woche schwer werden, sich gegen Peterhansel zu behaupten. Der Kurs wird technischer und liegt auf dem Papier eher den Minis. Al-Attiyah, Dakar-Sieger des Jahres 2011, gibt sich dennoch kämpferisch: "Es war unser Plan, am Ruhetag in Führung zu liegen. Es ist aber immer noch ein weiter Weg. Nach dem Ruhetag habe ich eine große Chance, ein wenig Zeit gutzumachen."

Todesfälle sorgen für Bestürzung

Überschattet wurde die erste Woche von zwei tragischen Unfällen, bei denen insgesamt drei Menschen ihr Leben verloren. Am Freitag verstarb der französische Motorrad-Pilot Thomas Bourgin unter tragischen Umständen. Der 25-Jährige war am Morgen auf dem Weg zum Grenzübergang von Chile nach Argentinien mit einem Polizeiauto zusammengeprallt, das auf der Fahrbahn in die falsche Richtung fuhr.

"Das bewegt einen schon gewaltig. Es herrschte erst einmal Stille im Auto. Da fragt man sich schon, was wirklich wichtig ist im Leben", zeigt sich Dirk von Zitzewitz, Beifahrer von Toyota-Pilot Giniel de Villiers, nach Passieren der Unfallstelle erschüttert. Diese befand sich auf dem ersten, nicht gewerteten Teil der siebten Etappe. Ein Medizinteam konnte nur noch den Tod Bourgins feststellen, der das 62. Todesopfer der Dakar seit 1978 ist.

Bereits zuvor war die Dakar 2013 von einem Unfall mit Todesfolge überschattet worden. Im peruanischen Tacna waren zwei Menschen ums Leben gekommen und sieben schwer verletzt worden, als ein Service-Fahrzeug des Teams Race2Revocery und zwei Taxis in einen Verkehrsunfall verwickelt wurden.

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