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Neue Runde, neues Glück für Subaru

19. Januar 2008 - 15:43 Uhr

Bei Subaru weiß man noch nicht recht, was man sich vom Saisonauftakt in Monte Carlo erwarten soll - David Richards aber hält auch das Podest für möglich

Petter Solberg, Chris Atkinson
Petter Solberg und Chris Atkinson versuchen auch 2008 ihr Glück mit Subaru
© swrt.com

(Motorsport-Total.com) - Nach zwei eher erfolglosen Jahren geht bei Subaru der Kampf um den Weg zurück an die Spitze nun in die dritte Runde. Allerdings warten bei der Rallye Monte Carlo kommende Woche einige Unbekannte auf die Blau-Gelben. Und das betrifft nicht nur das tückische Wetter in den Bergen bei Valence und Monaco, das mit Schnee, Eis, Regen und sonstigen Überraschungen aufwarten kann. Bei Subaru weiß man auch noch nicht sicher, wie gut der 2007er Impreza über Winter weiterentwickelt wurde und wie sich die neuen Pirelli-Reifen unter Wettkampfbedingungen verhalten.

In Sachen Fahrerpaarung bleibt bei Subaru jedoch alles beim vertrauten Alten. Petter Solberg und Chris Atkinson haben noch langfristige Verträge bei Subaru. Für die "Monte" nicht gemeldet wurde Xevi Pons - die Verhandlungen mit dem Spanier liefen noch, teilte das Team mit.

Für Solberg beginnt kommende Woche die zehnte WRC-Saison mit Co-Pilot Phil Mills an der Seite. Die Rallye Monte Carlo ist ihr 122. gemeinsamer WRC-Lauf, das ist Rekord in der Rallye-Weltmeisterschaft. Solberg und Mills werden in dieser Saison mit der Startnummer fünf antreten.

"Es wird nicht einfach, denn wir werden dort wohl viel Schnee haben und die Monte ist ja an sich schon immer tückisch."
Petter Solberg

"Es ist wichtig, gleich zu seinem Rhythmus zu finden und sich auf eine Pace festzulegen, mit der man sich wohl fühlt", sagte Solberg, der schon sieben Mal an der "Monte" teilgenommen hat. "Nachdem wir kein 'Mousse'-System mehr haben, darf man in den Prüfungen nichts mehr riskieren, da ein Reifenschaden deine Rallye gleich beenden kann. Eines ist sicher: Es wird nicht einfach, denn wir werden dort wohl viel Schnee haben und die Monte ist ja an sich schon immer tückisch. Es wird darauf ankommen, wer seine Reifen am besten nutzen kann und wer sich am schnellsten an die Bedingungen anpassen kann. Aber wenn jemand einen speziellen Dreh herausfindet, werden es ihm die anderen schnell nachmachen."

Teamkollege Atkinson hat in dieser Saison die Startnummer sechs auf seinem Impreza. Bei der Rallye Monte Carlo nimmt er zum dritten Mal teil. Im vergangenen Jahr holte er mit drei Bestzeiten Rang vier.

"Es wird auf alle Fälle ein interessanter Lauf", sagte der Australier. "Hier in Monaco regnet es, deshalb gehe ich davon aus, dass es oben auf den Prüfungen schon schneit. Ich bin hier noch nie im tiefen Schnee gefahren, deshalb ist das etwas Neues für mich. Beide Male, als ich hier angetreten bin, hatten wir gute Ergebnisse, aber ich unterschätze die Herausforderung nicht."

"Ich wäre überhaupt nicht überrascht, wenn einer unserer Piloten aufs Podest steigen würde."
David Richards

Prodrive-Boss und Subaru-Teamchef Dave Richards fordert von seinem Team in dieser Saison Ergebnisse. Und er sieht durchaus die Chance, dass er sie schon in Monte Carlo bekommt. "Die Rallye Monte Carlo war schon oft eine Lotterie, bei der das Wetter einige glückliche und historische Siege hervorgebracht hat", sagte Richards. "Wenn wir so eine Chance bekommen, wer weiß, was dann möglich ist? Ich wäre überhaupt nicht überrascht, wenn einer unserer Piloten aufs Podest steigen würde. Das ist einer von den Läufen, bei denen alles passieren kann."

Für Teamkoordinator Paul Howarth ist die "Monte" eine Rallye, bei der alles vom Reifen abhängt. "In diesem Jahr werden wir viel Schnee und Nachtprüfungen haben, deshalb ist es unbedingt nötig, dass man beständig ist und das Griplevel den wechselnden Asphalt-Beschaffenheiten anpasst", erklärte er. "In dieser Saison gibt es viele konkurrenzfähige Piloten, die alle um die Spitzenplätze mitfahren. Deshalb muss man genau abwägen, wie schnell man fahren kann, ohne gleich beim Saisonauftakt alles wegzuschmeißen."

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