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Pastrana nimmt seinen NASCAR-Hut

Der Nächste bitte: Nach nur einer kompletten Saison gibt Freestyle-Superstar Travis Pastrana auf und wird kein weiteres Jahr mehr in der NASCAR bestreiten

(Motorsport-Total.com) - Nach nur einem Jahr hat auch Travis Pastrana erkennen müssen, wie hoch die Trauben in der NASCAR hängen. Zu Saisonbeginn stieg der 30-jährige Freestyle-Superstar in einen Nationwide-Ford von Jack Roush und quälte sich zu vier Top-10-Platzierungen in bisher 32 Saisonrennen. Sein bestes Resultat kam im Mai in Richmond zustande, als sein Roush-Ford mit der Startnummer 60 auf Rang neun gewertet wurde. Nun zog Pastrana die Notbremse: Er wird 2014 nicht mehr in der NASCAR fahren.

Travis Pastrana

Travis Pastrana wird 2014 nicht mehr in die NASCAR zurückkehren Zoom

"Es ist schwer, sich jetzt zurückzuziehen und damit zu bestätigen, dass alle meine Kritiker Recht hatten, aber leider waren meine Resultate nicht gut genug, um die notwendigen Sponsoren zu finden, damit die nächste Saison angemessen finanziert ist", schrieb der 30-jährige Pastrana auf seiner Facebook-Seite. "Ich muss aufgeben und ich hasse es, wenn ich verliere. Aber manchmal laufen die Dinge nicht so wie es sein sollte. Ich war nie in der Lage, die nötige Finesse zu entwickeln, die man für das Racing auf Asphalt benötigt."

Jetzt will sich Pastrana wieder auf das gewohnte Off-Road-Terrain konzentrieren und sich mehr um seine Familie kümmern: "Der NASCAR-Kalender ist schon ziemlich heftig und verlangt den Menschen um dich herum vieles ab. Nachdem es nächstes Jahr keine Unterstützung mehr geben wird, ist es für mich nun an der Zeit, mich etwas zurückzunehmen." Jack Roush schickte den kunterbunt lackierten Pastrana-Ford schon in der Saison 2013 einige Male ohne Hauptsponsor ins Rennen.

So steht es also zu erwarten, dass das Nationwide-Saisonfinale 2013 am kommenden Wochenende in Homestead zu Pastranas 42. und letzten Rennen der zweiten NASCAR-Liga wird. Dazu fuhr er ein Truck-Rennen und zwölf Events der beiden regionalen K+N-Serien. Bei den X-Games gewann Pastrana in den Jahren zuvor mehrere Goldmedaillen und versuchte sich anschließend im Rallye-Cross.


Fotostrecke: Travis Pastrana in der NASCAR

Damit reiht sich Pastrana in eine umfangreiche Prominentenliste derer ein, die es nicht geschafft haben, sich in der NASCAR permanent zu etablieren. In der jüngeren Vergangenheit betraf dies unter anderem Paul Tracy, Jacques Villeneuve, Dario Franchitti und zuletzt Juan Pablo Montoya, der ab 2014 wieder bei den IndyCars fahren wird. Auch Kimi Räikkönen und Mattias Ekström mussten bei ihren Gaststarts erkennen, dass das Ovalfahren doch nicht so simpel ist, wie es in Europa vielfach dargestellt wird ...

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