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Stefan Bradl
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| Steckbrief | |
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| Porträt | (Stand Januar 2012) Stefan Bradl hat den Motorradrennsport im wahrsten Sinne des Wortes in den Genen. Als Sohn des deutschen Motorradstars Helmut Bradl begeisterte er sich schon früh für zwei Räder. Vom kleinen bayerischen Dorf Zahling aus machte er sich auf, die Welt zu erobern. Doch beinahe wäre seine Karriere schon zu Ende gewesen, bevor sie richtig angefangen hat. Im Frühjahr 2007 erklärte Bradl im Alter von gerade einmal 17 Jahren seinen Rücktritt vom aktiven Rennsport. Sein bis dahin größter Erfolg war 2005 der Gewinn des 125er-Titels in der Internationalen Deutschen Motorrad-Meisterschaft IDM. Seit 2005 fuhr er auch in der 125er-Weltmeisterschaft, doch Pech und Verletzungen hinderten ihn daran, Topergebnisse zu holen. Für die Saison 2007 bekam er einen Vertrag bei Repsol-Honda, doch er entschied, seinen Helm an den Nagel zu hängen. Damals wurde spekuliert, dass es in der Vorbereitung Differenzen zwischen dem Team und Helmut Bradl gegeben haben soll. Demnach habe sich der Vater in der Box zu sehr eingemischt. Andere Stimmen sagten, Stefan Bradl hätte ein Problem damit gehabt, in der Vorbereitung lange Zeit weit weg von zuhause in Spanien sein zu müssen. Es dauerte jedoch nicht lange, und dann folgte der Rücktritt vom Rücktritt. Bradl entschied sich um, und startete 2007 für das Blusens-Aprilia-Team. Zunächst in der Spanischen Meisterschaft, und nach erfolgreichen Wildcard-Einsätzen auch als Stammpilot in der 125er-Weltmeisterschaft. 2008 wechselte Bradl zum deutschen Kiefer-Team. Dieser Mannschaft blieb er treu, bis ihn zur Saison 2012 LCR-Honda in die Königsklasse MotoGP lockte. Als 2010 die Moto2 als Nachfolge-Serie der 250er-Weltmeisterschaft eingeführt wurde, entschieden sich Kiefer und Bradl, gemeinsam in diese Klasse aufzusteigen. Im ersten Jahr fuhr der Bayer auf einem Motorrad des Schweizer Herstellers Suter, Bradl holte einen Sieg und beendete die Saison auf dem neuen Gesamtrang. Für die Saison 2011 wechselten Bradl und Kiefer den Chassislieferanten, und Bradl wurde zum Überflieger. Nun startete er mit einem Bike von Kalex. Der Vorteil: Das kleine Unternehmen konnte auf seine Bedürfnisse eingehen. Und da Bradls Wohnort Zahling nicht weit vom Kalex-Firmensitz entfernt ist, konnte er stets schnell in der Werkstatt vorbeischauen. Gleich beim Saisonauftakt in Katar siegte er überlegen, holte im weiteren Saisonverlauf Pole-Position um Pole-Position und ließ weitere Siege folgen. Der Titel schien ihm nicht mehr zu nehmen, bis Konkurrent Marc Marquez in der zweiten Saisonhälfte immer stärker wurde und Bradl sogar kurzzeitig von der Tabellenspitze verdrängen konnte. Doch der Bayer holte sich die WM-Führung zurück. Der spannende Kampf im Finale blieb aber aus: Marquez konnte in den letzten beiden Läufen verletzungsbedingt nicht mehr antreten, Bradl war Weltmeister. Danach planten er und das Kiefer-Team, 2012 nach dem neuen CRT-Reglement in die MotoGP aufzusteigen. Aber dieser Plan scheiterte am Budget. Bradl sagte Kiefer zu, weiter für das Team in der Moto2 zu starten. Doch dann kam der Ruf, der zu verlockend war: Nach einem starken Testauftritt auf der MotoGP-Honda nahm ihn das Satellitenteam LCR für die MotoGP-Saison 2012 unter Vertrag. Bradl war nun doch in der Königsklasse angekommen. |
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| Geburtsort | Augsburg |
| Geburtsdatum | 29. November 1989 |
| Nationalität | Deutschland |
| Größe | 1,70 m |
| Gewicht | 61 kg |
| Familienstand | ledig |
| Hobbies | Gabelstabler fahren |
| Karriereweg | - IDM 125er-Meister, 35. 125er-Weltmeisterschaft (2005) - 26. 125er-Weltmeisterschaft (2006) - Spanischer 125er-Meister, 18. 125er-Weltmeisterschaft (2007) - 4. 125er-Weltmeisterschaft, 2 Siege (2008) - 10. 125er-Weltmeisterschaft (2009) - 9. Moto2-Weltmeisterschaft, 1 Sieg (2010) - Moto2-Weltmeister, 7 Siege (2011) |
| Karriere in der MotoGP | - LCR-Honda (2011) |
| Stärken | - konstant schnell - lern- und anpassungsfähig |
| Schwächen | - wenig MotoGP-Erfahrung |







