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MotoGP-Test Valencia 2017: Vinales fährt erste Bestzeit

14. November 2017 - 17:36 Uhr

Die MotoGP startet in die Saison 2018: Vinales holt erste Bestzeit - Yamaha mit neuer Aero-Verkleidung - Ducati testet Aufhängung - Honda mit neuem Auspuff

Maverick Vinales
Vinales beginnt die Saison 2018 so wie schon im Vorjahr mit der Testbestzeit
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Die MotoGP-Saison 2017 hat gerade erst mit einem packenden Saisonfinale geendet, schon beginnt die Vorbereitung auf das neue Jahr. In Valencia wurde am Dienstag der erste von zwei Testtagen absolviert. Maverick Vinales holte sich wie schon im Vorjahr die erste Testbestzeit, er fuhr eine 1:30.189 Minuten. Damit war er rund zwei Zehntelsekunden langsamer als beim Valencia-Test 2016. Nur 0,200 Sekunden fehlten Tech-3-Markenkollege Johann Zarco auf die Spitze. Auch Weltmeister Marc Marquez startete mit nur 0,312 Sekunden Rückstand gut in die Titelverteidigung.

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Der erste Testtag der neuen Saison sah viele Neuheiten - und einige Stürze. Nachdem die Temperaturen am Morgen noch unter zehn Grad Celsius lagen, war zunächst wenig Fahrbetrieb auf der Strecke wahrzunehmen. Schließlich eröffnete Aspar-Ducati-Pilot Alvaro Bautista die Testfahrten kurz nach 10 Uhr, allerdings stieg Rauch aus dem Heck seines Motorrades auf. Er fuhr sofort wieder an die Box zurück. Wenig später flog der Spanier per Highsider in Kurve 1 ab. Ein Getriebedefekt war dafür verantwortlich.

Gegenüber 'MotoGP.com' erklärte Aspar-Sportdirektor Gino Borsoi: "Ducati wird das Getriebe analysieren. Es war ein komplett neues, wir wissen aber noch nicht genau, was passiert ist. Wir haben bereits ein neues Getriebe eingebaut." Zum Gesundheitszustand von Bautista gibt er ebenso Auskunft: "Wir haben Informationen aus dem Krankenhaus bekommen, dass Alvaro okay ist. Keine Brüche, aber er hat große Rückenschmerzen. Das sollte bedeuten, dass er morgen fahren kann."

Sturz von Rossi, neue Aero-Verkleidung bei Yamaha

Eine Schrecksekunde erlebte auch Valentino Rossi am Vormittag. In Kurve 10 ging der "Doktor" zu Boden und zerstörte seine Yamaha bei dem Sturz. Auf der noch schmutzigen Strecke verursachte ein kalter Vorderreifen den Schrotthaufen im Kiesbett. Der neunfache Weltmeister blieb dabei unverletzt und ging eine Stunde danach wieder auf die Strecke. Er hatte am Dienstag gleich drei Bikes zur Auswahl, Teamkollege Maverick Vinales sogar vier. Teammanager Massimo Meregalli kommentierte: "Es wird ein Test, bei dem wir Vergleiche anstellen."

Die Japaner wollen bei diesem Test die Vorzüge der 2016er- und 2017er-Chassis herausfinden, nachdem Rossi und Vinales bereits im Grand Prix am Sonntag mit der 2016er-Variante gefahren waren. Dabei waren ein Bike mit dem 2016er-Chassis und dem neuen Motor oder auch eine 2017er-Variante mit dem Motor für 2018. Vinales durfte vor der Mittagspause außerdem eine neue Aero-Verkleidung ausprobieren, die stark an die futuristische Optik der Ducati erinnerte. Rossi testete diese Variante wenig später ebenso.

Die Bestzeit (1:30.189 Minuten) ist Vinales auf dem 2016er-Chassis mit dem 2018er-Motor gefahren. Das möchte Meregalli jedoch nicht bestätigen. Er merkt an: "Wir hatten am Rennwochenende viele Probleme mit wenig Grip. Seit heute morgen haben die Fahrer viel mehr Grip gespürt. Wir fahren Vergleiche zwischen dem aktuellen Bike und dem aus dem Vorjahr. Wir sind außerdem den Prototyp-Motor für kommendes Jahr gefahren. Wir müssen aber erst verstehen, warum wir das gesamte Wochenende so große Probleme mit dem Grip hatten."

Johann Zarco konnte am Nachmittag auf sich aufmerksam machen. Der Franzose übernahm zweieinhalb Stunden vor Testende kurzzeitig die Spitze mit einer 1:30.389 Minuten auf der 2017er-M1. Damit war er nur eine Zehntelsekunde langsamer als seine Qualifying-Zeit vom Samstag. Jonas Folger war auch am Dienstag abwesend. Er sollte laut Auskunft von Tech-3-Teamchef Herve Poncharal allerdings beim Sepang-Test wieder fit sein.

Ducati arbeitet an Aufhängung, Honda mit neuem Auspuff

Bei Ducati waren die Teamorder-Debatte und der verlorene WM-Titel kein Thema mehr. Der erste Spitzenpilot auf der Strecke am Morgen war Jorge Lorenzo. Der Mallorquiner fuhr mit neuem Benzintank und neuem Sitz. Tests von Chassis-Teilen standen auf dem Programm. "Es sind Teile, die wir hier mit Stoner testeten. Damals erhielten wir nicht die erhofften Ergebnisse. Deshalb möchten wir sie erneut überprüfen", erklärte Sportdirektor Paulo Ciabatti.

Ducati-Teammanager Davide Tardozzi fügte gegenüber 'MotoGP.com' hinzu: "Wir haben mit Öhlins an der Aufhängung gearbeitet, vor allem auf der Front. Die Fahrer haben die Verbesserungen auf der neuen Gabel bereits gespürt. Wir verwenden ein paar Teile des Rahmens des kommenden Bikes, das beim Sepang-Test dann kommen wird. Was die Fahrer uns sagen, macht uns zufrieden."

Neuheiten waren auch beim dritten Topteam Honda zu sehen. Die Weltmeister stellten ein Prototyp-Bike mit einem neuen Auspuff ohne Schleife vor. Neben Marc Marquez ging auch Dani Pedrosa ab Mittag mit einer neuen Honda auf die Strecke. Der Weltmeister pushte direkt bei seinen ersten Versuchen, er konnte einen Sturz über die Front mit dem Knie knapp noch abfangen - ähnlich wie im Rennen in Kurve 1. Das hielt ihn nicht davon ab, bis zur Mittagspause die Bestzeit zu halten (1:30.673 Minuten).

Redding auf schwarzer Aprilia - Miller auf Ducati stark

Bei Aprilia gab es mit Scott Redding einen neuen Fahrer auf dem Bike. Der Brite machte sich auf einer schwarzen Maschine mit seinem neuen Arbeitsgerät vertraut. Das Team testete gemeinsam mit Aleix Espargaro eine neue Schwinge, neue Gabel und eine neue Gewichtsverteilung. Grundsätzlich sollte das Brems- und Einlenkverhalten der RS-GP verbessert werden.

Auch KTM spulte ein umfangreiches Testprogramm ab. Teammanager Mike Leiter betätigt: "Wir testen viele Dinge erneut, da wir in der Saison nicht immer so viel Zeit dafür hatten. Der Tag verlief sehr positiv, wir haben einige interessante Dinge gefunden. Das werden wir morgen mit beiden Piloten fortsetzen. Die Fahrer haben verschiedene Programme, aber wenn etwas gut funktioniert, wird das der andere checken."

Für ein Team hat die Saison 2018 noch nicht begonnen. Die Suzuki-Piloten Alex Rins und Andrea Iannone mussten am Dienstag aufgrund eines Magenvirus pausieren. Es ist fraglich, ob die beiden morgen auf ihre Bikes steigen können. Bei den Kundenteams gab es ebenso viel Action und neue Gesichter. Die MotoGP-Karriere von Moto2-Champion Franco Morbidelli begann um 10:30 Uhr mit seinem ersten Versuch auf der Marc-VDS-Honda. Mit 76 Runden war er der fleißigste Pilot am ersten Tag. 2,5 Sekunden Rückstand hat er bei seinem Debüt.

Drei Piloten aus der Moto2 - Lüthi fehlt

Sein zukünftiger Teamkollege Tom Lüthi musste aufgrund seiner Fußverletzung noch aussetzen, der Schweizer war allerdings an der Strecke und verfolgte das Geschehen. Für ihn saß Testpilot Takumi Takahashi auf der Maschine, allerdings verursachte der Japaner am Nachmittag einen Sturz. Ebenfalls schwierig begann das MotoGP-Abenteuer für Aufsteiger Xavier Simeon, der am Vormittag einen Sturz baute.

Moto2-Aufsteiger Takaaki Nakagami absolvierte ebenso seinen ersten Tag als MotoGP-Pilot. "Ich bin sehr glücklich", strahlte der Japaner, dem 1,5 Sekunden auf seinen Teamkollegen Cal Crutchlow fehlten. "Das Bike ist toll, aber es ist sehr schwierig. Ich habe versucht, an jedem Kurvenausgang einen Wheelie abzufangen. Ich muss noch sehr viel lernen. Aber mit jedem Versuch werde ich besser. Wir hatten nur ein Problem mit der Sitzposition, die war etwas zu klein."

Eine gute Figur machte Jack Miller, der von Marc-VDS-Honda zu Pramac-Ducati wechselte. Der Australier wird 2018 ein 2017er-Bike pilotieren. Dieses stellte er auf den fünften Rang mit nur vier Zehntelsekunden Rückstand auf die Spitze. Sein Tag wurde nur durch einen kleinen Ausflug ins Kiesbett in Kurve 10 etwas getrübt. Dennoch blieb er die schnellste Ducati.

Wie Ciabatti bestätigte, werden auch Bautista (Aspar) und Tito Rabat (Avintia) dieses Bike bekommen. Karel Abraham (Aspar) und Simeon (Avintia) werden 2016er-Maschinen einsetzen. Der Tscheche überstand einen schnellen Sturz fünf Minuten vor Testende in Kurve 7 unbeschadet. Am Dienstag werden die ersten offiziellen Testfahrten für die Saison 2018 abgeschlossen.

Testzeiten Valencia - Tag 1:
01. Maverick Vinales (Yamaha) - 1:30.189 Minuten (70 Runden)
02. Johann Zarco (Tech-3-Yamaha) +0,200 Sekunden (44)
03. Marc Marquez (Honda) +0,312 (45)
04. Valentino Rossi (Yamaha) +0,330 (49)
05. Jack Miller (Pramac-Ducati) +0,446 (54)
06. Aleix Espargaro (Aprilia) +0,567 (31)
07. Andrea Dovizioso (Ducati) +0,661 (28)
08. Jorge Lorenzo (Ducati) + 0,870 (34)
09. Pol Espargaro (KTM) +0,977 (45)
10. Cal Crutchlow (LCR-Honda) +1,070 (31)
11. Dani Pedrosa (Honda) +1,139 (13)
12. Bradley Smith (KTM) +1,226 (30)
13. Tito Rabat (Avintia-Ducati) +1,484 (51)
14. Danilo Petrucci (Pramac-Ducati) +1,532 (19)
15. Scott Redding (Aprilia) +1,886 (61)
16. Karel Abraham (Aspar-Ducati) 2,256 (52)
17. Takaaki Nakagami (LCR-Honda) +2,534 (66)
18. Franco Morbidelli (Marc-VDS-Honda) +2,573 (76)
19. Takumi Takahashi (Marc-VDS-Honda) +3,380 (55)
20. Xavier Simeon (Avintia-Ducati) +4,053 (36)
NC Alvaro Bautista (Aspar-Ducati)
NC Andrea Iannone (Suzuki)
NC Alex Rins (Suzuki)

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