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Marc Marquez über neue Honda: "Erster Eindruck positiv"

14. November 2017 - 19:57 Uhr

Weltmeister Marc Marquez testet in Valencia das neue Prototyp-Bike von Honda gemeinsam mit Dani Pedrosa und Cal Crutchlow - Neuer Auspuff im Heck

Marc Marquez
Weltmeister Marquez mit seiner Neuen: Er testet in Valencia das 2018er-Bike
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Weltmeister Marc Marquez hatte nur wenig Zeit, um seinen vierten MotoGP-Titelgewinn in Valencia zu genießen. Schon am Dienstag ging es für den Spanier und seine Konkurrenz zurück auf die Strecke. Die ersten Testfahrten für die Saison 2018 standen auf dem Programm. Für den Titelverteidiger rollte HRC ein neues Motorrad auf die Strecke. Seine schnellste Runde (1:30.501 Minuten) brachte dem 24-Jährigen Platz drei ein.

Standesgemäß begann Marquez am kalten Morgen allerdings mit einem Safe. Dem Spanier rutschte das Vorderrad weg, er konnte einen Sturz allerdings über das Knie noch verhindern. "Als Weltmeister fährst du mit einem anderen Gefühl auf die Strecke. Ich bin heute Morgen auf die Strecke gegangen und war extra motiviert. Aber nur kurz danach hatte ich gleich fast einen Sturz. Ich musste dann etwas runterkommen und das Training anders angehen. Ich musste ruhiger werden. Aber die Slow-Motion-Wiederholung sah gut aus", lacht der Weltmeister über sein Missgeschick.

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Er berichtet, dass der Grip im Gegensatz zum Rennwochenende am Dienstag deutlich besser war. "Heute Nachmittag waren alle daher sehr schnell. Es ist sehr interessant, dass Yamaha jetzt plötzlich schnell ist", zeigt er sich von den verschiedenen Yamaha-Bikes verwirrt. "Aber wir konzentrieren uns auf unsere Garage. Das Wichtigste ist, im Winter einen guten Weg einzuschlagen und nicht, der Schnellste zu sein."

Honda hat das Prototyp-Bike für die Saison 2018 mit einem neuen Auspuff ohne Schleife nach Valencia gebracht: "Wir haben einen neuen Motor, ein neues Chassis, einen neuen Auspuff - also sehr viele verschiedene Konfigurationen." Während Marquez am Vormittag nur auf der modifizierten aktuellen Maschine saß, fuhr er am Nachmittag mit dem neuen Modell drei seiner insgesamt elf Versuche. "Ich konnte bereits in den ersten Runden ein paar positive und negative Punkte erkennen. Ich möchte aber morgen abwarten und noch weiter am Bike arbeiten, um zu sehen, auf welchem Level es liegt." Mehr lässt sich der Spanier vorerst nicht entlocken.

Nur so viel: "Der erste Eindruck ist ziemlich gut." Dennoch müsse man noch viel anpassen. Ähnlich fällt auch das Fazit von Teamkollege Dani Pedrosa aus. Der Spanier lag am Ende des ersten Testtages auf Rang elf (+1,139 Sekunden). "Heute sind wir zum ersten Mal das neue Bike gefahren. Wir haben zuerst Runden auf dem aktuellen Bike abgespult, um eine Referenz zu haben. Dann sind wir auf das neue Bike gewechselt. Wir müssen noch sehr viel Set-up-Arbeit erledigen, da wir einen neuen Motor und ein neues Chassis haben. Wir müssen erst sehen, was besser funktioniert und was schlechter."

Daniel Pedrosa
Auch Valencia-Sieger Pedrosa testet das 2018er-Bike am Dienstag
© LAT

Seine schnellste Runde drehte auch Pedrosa auf dem 2017er-Bike. Insgesamt spulten die Honda-Werkspiloten 58 volle Runden am Dienstag ab. Zusätzlich war auch noch Cal Crutchlow (10.) auf der neuen Maschine auf der Strecke. Der Brite drehte 31 Runden, seine beste Zeit war dabei eine 1.31.259 Minuten. "Sie wollen das Bike einfacher zu fahren machen, dabei die positiven Dinge aber behalten - wie das Verhalten am Kurveneingang. Allerdings wollen wir die Beschleunigung, den Speed und Grip verbessern", erklärt er die Idee hinter dem neuen Motorrad.

"Ich denke, sie haben einen guten Job gemacht. Es gibt mehr positive Punkte als negative", zieht er ein ähnliches Fazit. Allerdings steht vor allem noch viel Set-up-Arbeit an, denn das Bike kam erst gestern in Valencia an. "Wir sind froh, dass HRC uns das neue Bike so früh zur Verfügung stellt. Soweit ich informiert bin, war das Bike vor drei Tagen das erste Mal auf der Strecke", verrät der Brite und betont: "Die Rundenzeiten sind ziemlich irrelevant. Ich denke, wir hätten schneller fahren können, wenn wir gemusst hätten."

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