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STK1000 Jerez - Reiterberger: "Das sind keine Schnarcher"

19. Oktober 2017 - 15:49 Uhr

Markus Reiterberger wird am Wochenende in Jerez in der Superstock-1000-Meisterschaft die ersten Vorbereitungen für die kommende Saison treffen

Markus Reiterberger
Markus Reiterberger ist am Wochenende im spanischen Jerez aktiv
© BMW AG

(Motorsport-Total.com) - Drei Mal ist Markus Reiterberger bereits IDM-Superbike-Champion gewesen, gerade erst hat er den nächsten Titel klar gemacht. Nach einem Ausflug - mit Podest - zum Bol d'Or 24-Stunden-Rennen für Motorräder, geht er nun am Wochenende in Jerez in der Superstock-1000-Meisterschaft an den Start. Dort wird Reiterberger kommendes Jahr die ganze Saison bestreiten.

"Wir sind ganz gut aufgestellt, ich bin eins zu eins mit der Crew unterwegs wie schon die ganze Saison in der IDM, fast vollständig", verrät der Bayer im Gespräch mit Motorsport.com. "Die Bikes sind eins zu eins wie in der IDM, wir dürfen nur nicht die gleichen Reifen fahren. Wir haben jetzt hier profilierte Reifen. Das wird der einzige große Unterschied sein, aber darauf sind wir gut vorbereitet, haben verschiedene Stoßdämpfer dabei und verschiedene Settings dazu."

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Reiterberger hofft, dass seine Basis-Abstimmungen an der BMW S 1000 RR auch im Superstock-EM-Trimm passen werden. "Ich denke, wir werden nicht allzu weit abweichen von unseren normalen Einstellungen. Dass das auf den Reifen ähnlich funktionieren wird, hoffe ich zumindest."

Jerez kennt er schon sehr gut, aber die Piste in Andalusien "zählt zwar nicht zu meinen Lieblingsstrecken, wobei jetzt neuer Asphalt drauf ist, der von Weitem jetzt schon richtig griffig ausschaut. Wir werden dann gleich mal eine Runde gehen, aber ich denke, die Ziele müssen hochgesteckt sein. Das Hauptaugenmerk liegt auf alle Fälle auf den Abläufen, dass man die kennenlernt, wie es in der 'Stock' ist. Das Fahrerlager kennen wir schon relativ gut von unseren Wildcards und aus meiner WM-Saison."

Ein Zuckerschlecken wird der Ausflug aber nicht, so viel sei sicher. "'Stock' ist wieder eine ganz andere Kategorie, wir müssen die Abläufe kennenlernen, die Reifen verstehen und dann ein gutes Set-up finden, weil in der 'Stock' wirklich sehr schnelle Fahrer dabei sind. Das sind keine Schnarcher, da sind richtig gute Jungs und Spitzenteams, teilweise auch die Nachwuchsfahrer von den Werksteams aus der Superbike-WM. Da müssen wir auf alle Fälle schauen, dass wir ein gutes Setting hinbekommen und dass wir gut dabei sind."

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