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Rekordmann Jonathan Rea: Drei Superbike-Titel in Folge!

30. September 2017 - 17:06 Uhr

Kawasaki-Pilot Jonathan Rea schreibt in Magny-Cours Geschichte - Vorzeitiger Gewinn des dritten Superbike-WM-Titels in Folge: "Mir fehlen die Worte!"

Jonathan Rea
Drei Superbike-WM-Titel in Folge: Jonathan Rea hat es geschafft!
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Jonathan Rea hat sich am heutigen Samstag endgültig einen Platz in den Geschichtsbüchern der Superbike-Weltmeisterschaft (WSBK) gesichert. Mit einem souveränen Sieg im ersten von zwei Rennen 2017 in Frankreich sicherte sich der Brite zum dritten Mal in Folge den Weltmeistertitel. Der Kawasaki-Pilot ist der erste Fahrer in der Szene, dem dieses Kunststück gelang. Ganz nebenbei war der Erfolg bei schwierigen Bedingungen der 50. Rennsieg von Rea in der Superbike-WM.

"Crash in der Superpole, dann die Pole-Position, der Rennsieg und der Titel. Im Verlauf dieses Tages sind meine Emotionen in den Himmel geschossen. Ich bin überglücklich", schildert Rea, der seinen Titel in der Auslaufrunde mit der nordirischen Flagge und dem Werfen von T-Shirts auf die Tribünen feierte. Immer wieder unterbrach der Brite die spontane Party auf der Strecke, um ungläubig mit dem Kopf zu schütteln. "Mir fehlen die Worte. Ich kann nicht beschreiben, wie ich mich jetzt fühle."

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"Ich bin einfach nur unendlich dankbar für das, was ich erleben darf. Ich bin nur dorthin gekommen, weil ich die Unterstützung von Familie, Freunden und der gesamten Kawasaki-Mannschaft habe. Natürlich bin ich es, der es an den Rennwochenenden umsetzen muss. Aber die Grundlage dafür liefern andere", sagt Rea, der 2015 mit seinem Wechsel von seinem langjährigen Arbeitgeber Honda zum Werksteam von Kawasaki einen entscheidenden Schritt in Richtung Erfolg getan hatte.

Vom Kindheitstraum bis zum Megaerfolg in drei Jahren

"2015 habe ich mir mit dem Titelgewinn einen Kindheitstraum erfüllt, 2016 war auch unglaublich. Aber es nun dreimal in Folge geschafft zu haben, ist für mich einfach nur unbeschreiblich. Ich verstehe noch nicht wirklich, was passiert ist. Vielleicht geht das wirklich erst, wenn ich alt bin und mit Rennsport nichts mehr zu tun habe", schmunzelt der Champion. "Dass es heute mein 50. Superbike-Sieg war, geht jetzt im Jubel über den dritten WM-Titel etwas unter. Aber ich bin auf diese Zahl genauso stolz."

"2015 habe ich den Titel gewonnen in einem Rennen, bei dem ich nicht einmal auf dem Podest stand. Das war ein übles Gefühl. Man will den Titel mit einem Rennsieg holen - das ist immer der Traum", beschreibt Rea, der an seinem Willen zum Sieg in Magny-Cours nie den Hauch eines Zweifels aufkommen ließ. "Ich wollte dieses Rennen unbedingt gewinnen, aber doch nicht um jeden Preis. Magny-Cours im Regen ist extrem knifflig. Wenn du nur ein Prozent daneben liegst, liegst du ganz schnell auf der Nase."

"Dass es nicht einfach ist, habe ich in der Superpole gemerkt. Ich bin abgeflogen und habe mir die Schulter heftig angeschlagen. Nur gut, dass die Jungs vom Streckenhospital genügend Eis vorrätig hatten zum Kühlen. Außerdem hat mein Physio wieder tolle Arbeit geleistet. So gesehen war es gut, dass das Rennen im Nassen stattfand, denn so war es physisch weniger anstrengend", sagt er. Rea gewann den Lauf mit satten 16 Sekunden Vorsprung, die Konkurrenz war chancenlos.

"Meine Eltern sind hier, meine Frau und meine Kinder auch. Die Kawasaki-Truppe ist auch wie meine Familie. Am liebsten würde ich sie mir alle schnappen und Party machen. Aber da ist ja ein Rennen morgen", lacht der 30-Jährige nach getaner Arbeit am Samstag. "Ich will die Saison ordentlich beenden - möglichst mit weiteren Siegen. Danach richte ich den Blick sofort auf 2018. Dann wird es bestimmt schwieriger. Aber ich bin bereit für diese Herausforderung."

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