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Marc Marquez' Zittersieg: "Wäre einige Male fast gestürzt"

24. September 2017 - 17:34 Uhr

Bei der Zieldurchfahrt konnte er jubeln, doch den Sieg in Aragon hatte sich Marc Marquez einfacher vorgestellt und sagt: "Ich musste gegen mein Motorrad kämpfen"

Marc Marquez
Seinen 60. Grand-Prix-Sieg feierte Marc Marquez in Aragon ausgiebig
© GP-fever.de

(Motorsport-Total.com) - Hattrick für Marc Marquez: Nachdem der Honda-Pilot den Großen Preis von Aragon bereits in den vergangenen beiden Jahren für sich entscheiden konnte, gelang ihm auch diesmal der Triumph vor heimischer Kulisse. Dabei setzte sich der MotoGP-Weltmeister gegen Teamkollege Dani Pedrosa und Jorge Lorenzo (Ducati) durch. Sein insgesamt 60. Grand-Prix-Sieg gestaltete sich für Marquez jedoch schwieriger als erwartet, wie er nach dem MotoGP-Rennen zugab.

"Ich bin sehr glücklich mit diesem Sieg, vor allem weil ich seit gestern fühlte ich mich mit Motorrad nicht so gut wie erwartet", sagt Marquez in der Pressekonferenz der Top 3. Zwar sei das Gefühl im morgendlichen Warm-up wieder ein Stück weit zurückgekommen, "aber im Rennen fühlte ich mich von Beginn an nicht wohl und musste die ganze Zeit über gegen das Motorrad kämpfen". Das war auch auf den TV-Bildschirmen zu sehen.

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Immer wieder bekam Marquez Warnsignale von seiner Honda, die deutlich unruhiger lief als die Maschinen der Konkurrenz. "Ich wäre einige Male fast gestürzt", gibt der 24-Jährige zu. Doch er habe versucht, ruhig zu bleiben und die Situation zu verstehen. "Dass ich hier vor meinen Fans auf einer meiner Lieblingsstrecken fahren konnte, gab mir die Extramotivation, um weiter zu pushen. Es war hart, auch körperlich, weil das Motorrad sehr unruhig war."

Marc Marquez zwischen Risiko und WM-Kampf

Vor allem in den Rechtskurven habe ihm das Vorderrad Probleme bereitet. Doch auch wenn das Gefühl vom Morgen sich nicht einstellen wollte, fasste Marquez den Entschluss, von Rang vier seine Aufholjagd zu beginnen. "In Runde fünf sah ich auf dem Bildschirm hinter mir eine große Gruppe, vielleicht zehn Fahrer. Da wusste ich, dass ich jetzt pushen muss. Wenn nicht, verliere ich hier vielleicht viele Punkte", blickt er zurück.

Sein erster Angriff auf Valentino Rossi (Yamaha) ging schief. Marquez verbremste sich und musste die Ideallinie verlassen, konnte einen Sturz oder eine Kollision aber vermeiden. "Das kostete mich viele Meter. Doch ich gab nicht auf. Als ich dann an Lorenzo dran war, musste ich weiter pushen. Auch weil ich sah, dass Dani von hinten immer näher kam." Dabei ging Marquez wie so oft viel Risiko ein, hatte die WM aber im Hinterkopf.

"Innerlich dachte ich mir, dass wir dieses Rennen unbedingt zu Ende fahren müssen. Aber zugleich brodelte es in mir. Bei meinem Heimrennen musste ich einfach attackieren", erklärt der Spanier. Das machte sich bezahlt. Denn Marquez ist überzeugt, dass er ohne dieses gewisse Risiko beim Großen Preis von Aragon nur Dritter geworden wäre: "In der Situation, in der wir uns befinden, muss man einfach all-in gehen."

Minimum Top 3: Marquez setzt auf Konstanz

Mit seinem Sieg strich der Honda-Pilot 25 wichtige Punkte ein, während sein direkter Verfolger Andrea Dovizioso (Ducati) nur auf Rang sieben einlief und somit in der Gesamtwertung an Boden verlor. "Ich wusste, dass Dovi auf diesem Kurs womöglich Probleme haben könnte. So war es im vergangenen Jahr", sagt Marquez. Dass er selbst trotz seiner eigenen Schwierigkeiten an der Spitze fahren konnte, sei ein gutes Zeichen für die restliche WM.

"Wir sind unter verschiedenen Bedingungen und auf unterschiedlichen Strecken stark. Für die nächsten Rennen werden wir versuchen, denselben Fokus und dieselbe Mentalität zu behalten", versichert der WM-Leader. Ziel sei es, in jedem Rennen und auf jeder Strecke mindestens in den Top 3 zu landen. Das gelang ihm seit Barcelona bei jedem Grand Prix mit Ausnahme von Silverstone, wo er mit einem Motorschaden ausfiel.

Teilweise liege das auch am 2016-Vorderreifen, den Michelin den Fahrer seit Mugello zur Verfügung stellt. "Es ist richtig, dass ich in der ersten Hälfte der Saison Probleme hatte, die Reifen zu verstehen. Aber das ging nicht nur mir so, wenn man sich die Häufigkeit der Stürze in dieser Zeit anschaut. Die härtere Karkasse gibt mir ein bisschen mehr Gefühl. Das Feedback ist je nach Strecke besser. Ich denke, es hilft jedem", kommentiert Marquez.

Zum Auftakt der Überseerennen in Japan reist der Honda-Pilot mit einem Vorsprung von 16 WM-Punkten. Im vergangenen Jahr konnte er dort vorzeitig den Titel holen. Doch Marquez weiß: "Davor hatte ich in Motegi oft zu kämpfen. Im Vorjahr lief es wirklich sehr gut, ich war schnell und konstant. Dieses Jahr ist alles ein großes Fragezeichen. Hier dachte ich auch, mich wohler zu fühlen, hatte aber trotz des Sieges mehr Probleme als erwartet."

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