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Jonathan Rea: Wackelt Carl Fogartys WSBK-Rekord?

20. September 2017 - 09:44 Uhr

Seit 1999 besteht ein Rekord, der 2018 egalisiert werden könnte: Jonathan Rea ist dabei, Geschichte zu schreiben - Motivationsprobleme kennt der Brite nicht

Jonathan Rea
Beeindruckend: Jonathan Rea steht vor seinem 50. Sieg in der Superbike-WM
© Kawasaki

(Motorsport-Total.com) - Seit dem Wechsel zu Kawasaki ist Jonathan Rea in der Superbike-WM nicht aufzuhalten. Der dritte WSBK-Titel in Folge ist nur noch Formsache. Bisher gelang es weder Carl Fogarty, noch Troy Bayliss oder Max Biaggi, drei WM-Titel in Folge einzufahren. Und auch über die Saison 2017 hinaus hat Rea sehr gute Aussichten. Wird die Dominanz nicht mit der Zeit langweilig?

"Ich werde oft gefragt, wie ich meine Motivation aufrechterhalten kann. Es ist schwierig und wird immer schwieriger", gesteht Rea im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Meine größte Motivation war immer, eine WM zu gewinnen. Das hat mich motiviert, weiterhin hart zu arbeiten und mich zu verbessern. Jetzt, wo ich vorne liege und Rennen gewinne, erhalte ich meine Motivation durch die Angst, dass ich eines Tages nicht mehr so erfolgreich bin."

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"Man sorgt sich, was ist, wenn man nicht mehr gewinnt oder wenn ein anderer Fahrer schneller ist, härter trainiert oder mehr Runden bei den Tests fährt. Ich möchte immer besser werden. Das motiviert mich, zeitig aufzustehen und zu trainieren", berichtet der Kawasaki-Werkspilot, der Carl Fogartys Bestmarke von vier WM-Titeln vorerst ausblendet.

Fogarty-Rekord momentan nebensächlich

Carl Fogarty
Ducati-Pilot Carl Fogarty gewann 1994, 1995, 1998 und 1999 die Meisterschaft
© Ducati

"Nein, daran denke ich ehrlich gesagt nicht. Ich gehe es Jahr für Jahr an. Als ich ein kleiner Junge war, träumte ich davon, Weltmeister zu sein. Das habe ich erreicht. Das ist toll. Ich genieße es, in der Superbike-WM für ein Werksteam zu fahren. Ich möchte so viele Rennen gewinnen wie möglich", erklärt er. "Ich möchte meine dritte WM gewinnen, was selbst schon ein Rekord ist, denn bisher gewann kein Fahrer drei Titel in Folge. Das wäre richtig toll. Wenn ich die Meisterschaft gewinnen sollte, denke ich danach über ein neues Ziel nach."

Ende 2013 sah es danach aus, als wäre Tom Sykes derjenige, der an Fogartys Rekord wackelt. 2012 verlor er die Meisterschaft um einen halben WM-Punkt, 2013 gewann er den Titel und auch 2014 sah es bis zum Saisonfinale in Katar sehr gut aus. Doch Aprilia-Pilot Sylvain Guintoli schnappte Sykes in letzter Sekunde den Titel weg. Und ab 2015 stand Rea im Fokus.

Was Tom Sykes wundert

Tom Sykes
Ex-Champion Tom Sykes fühlt sich um zwei WM-Titel betrogen
© Kawasaki

Was sagt Sykes zu Reas Siegesserie? "Es stört mich nicht, dass mich mein Teamkollege zwei Jahre lang geschlagen hat. Das kann ich akzeptieren. Doch mich stört, dass wir nicht drei Mal die Meisterschaft gewonnen haben", betont Sykes. "2012 wurde uns diese Chance durch Ayrton Badovini geraubt. 2014 war erneut ein anderer Fahrer Schuld. Leider war es damals mein Teamkollege", spielt der Kawasaki-Pilot den Zwischenfall mit Ex-Teamkollege Loris Baz an.

"Ohne diese beiden Zwischenfälle wäre ich dreimaliger Weltmeister", schimpft Sykes. "Es war ziemlich merkwürdig. Ich kann mich nicht erinnern, dass Johnny vom Motorrad gefahren wurde, als er die Meisterschaft gewann. In der Geschichte der Serie war es nie so, dass der spätere Weltmeister vom Motorrad gefahren wurde."

"Es ist wirklich schade, denn es waren die beiden einzigen Jahre, in denen ich diese Probleme hatte. Ausgerechnet in diesen beiden Jahren hätte ich die Meisterschaft gewinnen können. Das ist sehr enttäuschend", berichtet uns Sykes.

Jonathan Rea entthront Ducati

Ernesto Marinelli
Ernesto Marinelli möchte es Jonathan Rea so schwer wie möglich machen
© Ducati

Bei Ducati schaut man gespannt auf Rea. Bisher stehen mit Fogarty und Bayliss zwei Ducati-Piloten an der Spitze der Statistik. Schreibt Rea die Geschichtsbücher um und entthront damit indirekt auch Ducati? "Natürlich würde ich bevorzugen, wenn Chaz (Davies) sich jetzt in dieser Situation befinden würde (lacht; Anm. d. Red.)", scherzt Ducati-Superbike-Projektleiter Ernesto Marinelli.

"Spaß beiseite, Johnny ist ein großartiger Champion, der sehr gute Rennen fuhr und bereits zwei Titel sicher hat. Er ist dabei, den dritten Titel einzufahren. Er macht sehr selten Fehler. Deswegen ist er konstant vorn. Natürlich hat er ein sehr gutes Motorrad, das offensichtlich sehr gut mit ihm harmoniert", analysiert Marinelli.

"Ehre, wem Ehre gebührt", fasst der Italiener zusammen und verspricht: "Wir werden hart kämpfen, um ihm das Leben so schwierig wie möglich zu machen."

Was Ex-Teamchef Ronald ten Kate bei Jonathan Rea vermisst

Jonathan Rea
WSBK-Legenden: Fehlt Jonathan Rea das Charisma eines Carl Fogarty?
© Honda

Von 2009 bis 2014 fuhr Rea sechs Jahre lang für das Honda-Team von Ronald ten Kate. Das holländische WSBK-Urgestein kennt Rea sehr gut. Doch trotz der beeindruckenden Statistik zweifelt ten Kate daran, dass Rea das Ansehen eines Carl Fogarty genießt.

"Ich schätze ihn als Fahrer. Das tat ich immer. Ich weiß, dass er immer alles gibt, wenn er auf die Strecke fährt. Für die Meisterschaft wäre es besser, wenn er von den anderen Fahrern mehr gefordert werden würde. Seine Duelle mit Chaz sind gut, doch wir müssen wieder zu den alten Superbike-Zeiten zurückkehren, als diese Gruppen aus vier oder fünf Fahrern bestanden", betont ten Kate.

"Damals gab es mehr Kontroversen und größere Rivalitäten. Carl Fogarty war nicht so sportlich korrekt wie die heutigen Fahrer. Und das haben die Leute an ihm gemocht", erinnert sich der Honda-Teammanager, der seit Reas Weggang keinen Sieg unter trockenen Bedingungen mehr feiern konnte.

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