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Von Peugeot zu KTM: Prüstel rüstet sich für die Zukunft

03. Juli 2017 - 10:23 Uhr

Das Prüstel-Team reagiert auf das Mahindra-/Peugeot-Aus und findet im Rahmen des Heimrennens am Sachsenring einen neuen Ausrüster für die Moto3-Saison 2018

Jakub Kornfeil
Jakub Kornfeil müht sich mit der unterlegenen Peugeot-Maschine
© GP-Fever.de

(Motorsport-Total.com) - Im Rahmen der Dutch TT in Assen verkündete Mahindra, dass man sich Ende 2017 aus der Moto3-WM zurückzieht. Demzufolge fehlt auch Peugeot in der kommenden Moto3-Saison. Die Mannschaft von Florian Prüstel, die seit 2016 Peugeot in der kleinsten Grand-Prix-Klasse vertritt, musste sich für 2018 einen neuen Partner suchen. Beim Heimrennen am Sachsenring verkündete das Team, dass es zu einer Einigung mit KTM kam.

Am Renntag unterschrieben die Teamverantwortlichen den Vertrag mit KTM. "Der Vertrag mit dem österreichischen Hersteller läuft für ein Jahr. Wir wollen, wenn möglich aber auch darüber hinaus mit KTM zusammenarbeiten. Für uns ist es wichtig strategisch zu planen", verrät Geschäftsführer Florian Prüstel.

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"Nach der Bekanntgabe von Mahindra wollten wir möglichst schnell Klarheit und damit auch eine gewisse Sicherheit für unsere Sponsoren schaffen", erklärt Prüstel, der sich nach dem KTM-Vertrag nun um die Fahrer für 2018 kümmert. In der laufenden Saison setzt das Team auf Jakub Kornfeil und Rookie Patrik Pulkkinen.

Kornfeil sammelte bisher fünf WM-Zähler und ist 24. der Fahrerwertung. Bitter: Damit ist der Tscheche aktuell bester Mahindra/Peugeot-Pilot. Für den Routinier, der bereits drei Podestplätze feiern konnte, ist es aber die mit Abstand schlechteste Saison in der Motorrad-WM. Teamkollege Pulkkinen gelang es in der laufenden Saison noch nicht, einen Grand Prix in den Top 15 zu beenden.

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