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Lorenzos Entwicklungsarbeit bei Ducati verwirrt Petrucci

21. April 2017 - 11:28 Uhr

Danilo Petrucci soll Ducati bei der Entwicklung der Desmosedici voranbringen, doch bisher erhielt der Pramac-Pilot im Gegensatz zu den Werkspiloten keine neuen Teile

Jorge Lorenzo
Kann Jorge Lorenzo Ducati in der MotoGP zum erhofften Erfolg führen?
© Ducati

(Motorsport-Total.com) - Ducati schickt in der laufenden Saison gleich drei 2017er-Maschinen an den Start. Bereits im Laufe der vergangenen Saison gaben die Italiener bekannt, ab 2017 auch dem Kundenteam Pramac eine aktuelle Werks-Desmosedici bereitzustellen. Danilo Petrucci setzte sich beim Kampf um das neue Motorrad knapp gegen Scott Redding durch und tritt theoretisch mit einer aktuellen Werks-Desmosedici an.

Dadurch sammelt Ducati bei den Rennwochenenden zusätzliche Daten und kann neue Teile testen. Doch Petrucci erhielt noch keine Updates von Ducati. Beim privaten Jerez-Test zwischen den Rennen in Katar und Argentinien war der Italiener nicht auf die Strecke unterwegs. Dafür freute sich Neuzugang Jorge Lorenzo in Jerez über eine Entdeckung. Lorenzo erkannte, dass der hohe Sitz, den er bei den Vorsaisontests verwendete, ein Nachteil ist.

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"Wir haben etwas sehr Wichtiges gefunden und die Ergonomie des Motorrads angepasst, insbesondere die Sitzposition", bemerkte Lorenzo in Argentinien und suchte nach den Ursachen, warum er beim ersten Test in Valencia den falschen Weg einschlug: "Dort hat sich das Bike für mich zu hoch angefühlt, deshalb wollte ich es niedriger haben. Das war vielleicht ein Fehler", gesteht er.

Danilo Petrucci
Ducati-Pilot Danilo Petrucci wundert sich über Lorenzos Sitz-Experimente
© GP-Fever.de

Petrucci kommentiert Lorenzos Testerei nüchtern: "Ich weiß nicht, welche Teile er in Jerez probierte. Ich weiß nur, dass er zum Standard-Sitz zurückkehrte. Er wünschte sich in Valencia eine Modifikation des Sitzes, doch dann kehrte er in Argentinien wieder zum Standard-Sitz zurück, den ich und Dovizioso verwenden", erklärt der Pramac-Pilot.

"Ich habe keine Ahnung, welche Teile er testete. Ich konzentriere mich auf meine Arbeit. Wenn sich Ducati wünscht, dass ich einige Teile teste, dann bin ich der glücklichste Mann im Fahrerlager, doch momentan kenne ich den Entwicklungsplan nicht", bedauert Petrucci, der seit 2015 für Ducati an den Start geht.

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