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Erhält Danilo Petrucci tatsächlich Werksmaterial?

21. April 2017 - 10:22 Uhr

Laut Ducati sitzt Pramac-Pilot Danilo Petrucci auf einer 2017er-Desmosedici, doch der Italiener erkennt einige Unterschiede zu den Maschinen der Werksfahrer

Danilo Petrucci
Optisch unterscheidet sich Petruccis Ducati durch die Box im Heck vom 2016er-Modell
© Michelin

(Motorsport-Total.com) - Im Laufe der vergangenen Saison entschied Ducati, die Verteilung der Kundenmaschinen für die Saison 2017 anzupassen. Demzufolge erhielt Pramac bei den Wintertests eine 2017er-Maschine für Danilo Petrucci und eine 2016er-Maschine für Scott Redding. Das Avintia-Team und die Aspar-Mannschaft durften sich jeweils über eine 2016er- und eine 2015er-Desmosedici freuen. So die Theorie. Doch Pramac-Pilot Petrucci ist sich nicht ganz sicher, welcher Spezifikation sein Motorrad tatsächlich entspricht.

Im Vorjahr pilotierte der Italiener eine 2015er-Ducati - die erste Desmosedici, die komplett unter der Leitung von Luigi Dall'Igna entstand. Das Motorrad war im Vergleich zur GP14 eine radikale Neukonstruktion. Dall'Igna nahm umfassende Änderungen bei der Geometrie und der Gewichtsverteilung vor. 2016 und 2017 konzentrierte sich Ducati auf Detailverbesserungen. Optisch sind die verschiedenen Jahrgänge nur sehr schwer voneinander zu unterscheiden.

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Was meint Petrucci zu seinem Arbeitsgerät? "Im Moment gleich mein Motorrad einer Baustelle. Es ist mehr oder weniger eine Labormaschine", stellt er im Rahmen des Rennwochenendes in Texas klar. Kleine Kinderkrankheiten rissen Petrucci und die Pramac-Crew im Winter immer wieder aus dem Konzept, doch beim zweiten Rennwochenende der Saison in Termas de Rio Hondo arbeitete die Ducati zuverlässig.

Danilo Petrucci
Danilo Petrucci hat nach zwei Rennen neun WM-Punkte auf seinem Konto
© Pramac

"Beim vergangenen Rennwochenende in Argentinien hatten wir keine Probleme mit der Maschine", bestätigt Petrucci und analysiert das Matarial, das er von Ducati erhält: "Das Motorrad unterscheidet sich deutlich von der Werksmaschine. Es gibt aber auch einige Gemeinsamkeiten. Für mich ist es ein Schritt von zwei Jahren Entwicklung von der 2015er-Maschine zur GP17. Das Motorrad ist mit Sicherheit das beste Motorrad, das ich jemals fahren durfte."

Und was kann die 2017er-Maschine besser als das 2015er-Modell? "Beim Bremsen ist es meiner Meinung nach besser. Ich kann besser mit gezogener Bremse in die Kurven einbiegen. Das ist eine meiner Stärken", unterstreicht der Pramac-Pilot. "Im vergangenen Jahr herrschte eine andere Situation, doch jetzt ist es deutlich besser. Ich habe sehr viel Gefühl. Das ist sehr wichtig für mich."

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