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Nakamoto verteidigt Regeln für 2014

10. Dezember 2012 - 10:14 Uhr

HRC-Vizepräsident Shuhei Nakamoto stellt sich hinter die neuen Regeln für die Zukunft und freut sich auf die technischen Herausforderungen für die Ingenieure

Shuhei Nakamoto
Shuhei Nakamoto ist froh, weiterhin in Sachen Elektronik entwickeln zu dürfen
© Repsol

(Motorsport-Total.com) - Vom Saisonstart bis zum Saisonfinale gab es neben dem Renngeschehen auf der Strecke ein weiteres Dauerthema im MotoGP-Fahrerlager: die Regeländerungen für 2014. Dorna-Chef Carmelo Ezpeleta setzte sich für Einheitssteuergeräte und Drehzahllimits ein, um die Kosten zu senken, die CRTs näher an die Prototypen zu bringen und interessierten Herstellern den Einstieg in die Königsklasse schmackhaft zu machen.

Doch diese Zukunftsperspektive stieß bei den momentan vertretenen Werken nicht auf Begeisterung. Die Hersteller fürchteten, die MotoGP als Spielwiese für neue Innovationen zu verlieren. Gerade auf dem Gebiet der Elektronik wurden in den vergangenen Jahren mit Traktionskontrollen, Anti-Wheelie-Kontrollen und weiteren Fahrhilfen wie zum Beispiel der Launchcontrol, große Sprünge gemacht, die mittlerweile auch in den Serienprodukten angekommen sind.

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Mit dem von der Dorna vorgeschlagenen Einheitssteuergerät und entsprechender Einheits-Software wäre diese Entwicklung zu Ende. Doch dazu kommt es nicht. 2014 darf weiterhin mit einer eigenen Software gefahren werden. Doch dann müssen die Hersteller mit 20 Litern Treibstoff und fünf Motoren pro Saison zurechtkommen. Das Motorenlimit dürfte nicht der springende Punkt sein, kamen Honda und Yamaha in den vergangenen Jahren mit den sechs Motoren ohne Probleme über die Runden.

Daniel Pedrosa
Die Honda RC213V von Dani Pedrosa verfügt über eine komplexe Elektronik
© Repsol

Doch ein Liter weniger Sprit ist eine Herausforderung. In der Saison 2012 hatten einigen Piloten Probleme, das Ziel zu erreichen. Cal Crutchlow musste seine Yamaha M1 in Motegi vorzeitig abstellen und verschenkte damit ein mögliches Podium. "Das ist eine große Herausforderung", ist sich auch HRC-Vizepräsident Shuhei Nakamoto bewusst und freut sich auf die Bewältigung dieses Problems: "Wir haben jetzt 21 Liter. 20 Liter sind eine Herausforderung für die Ingenieure. Wir haben Interesse, an technischen Verbesserungen."

Die CRT-Teams dürfen hingegen weiterhin 24 Liter Sprit mitführen. Durch die unterschiedlichen Mappings wird der Unterschied zwischen den Prototypen und den CRTs nur im Qualifying unverändert bleiben. "Im Qualifying wird der Unterschied zu den CRTs groß sein. Doch im Rennen wird es geringer. Und unterm Strich geht es doch um die Rennperformance", bemerkt Nakamoto.

Doch vielleicht gibt es 2014 auch gar keine CRTs mehr. Hondas Production Racer könnte die passende Alternative sein. Der RC213V-Ableger wird im Gegensatz zum reinen Prototypen mit der Einheitselektronik unterwegs sein und damit 24 Liter Treibstoff mitführen. Doch das ist nicht der einzige Unterschied: "Der Unterschied zwischen dem Prototypen und dem Production-Racer werden die pneumatischen Ventile und das komplexe Getriebe sein", erklärt Nakamoto. Neben Honda zeigt auch Yamaha Interesse an einer CRT-Alternative und hat möchte ab 2014 M1-Motoren verleasen.

Dass ab 2014 alle Hersteller die Einheits-Hardware verwenden müssen, ist laut Honda kein Problem. "Die Hersteller müssen die gleiche Hardware verwenden, können aber mit einer eigenen Software arbeiten. Nakamoto war dagegen, dass es eine einheitliche Hard- und Software für alle gibt. Die Entwicklung findet bei der Software statt und nicht bei der Hardware", schildert Marketing-Direktor Livio Suppo.

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