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Neukirchner: "Bin etwas sprachlos"

05. Mai 2012 - 19:05 Uhr

Der Kiefer-Pilot verliert in Estoril mehr als zwei Sekunden auf die Spitze und geht nur von Startplatz 27 ins Rennen: "Haben im Moment keine Ahnung, wo der Fehler liegt"

Max Neukirchner
Max Neukirchner rätselt, warum er bisher in Estoril zu langsam ist
© RACE-PRESS.com

(Motorsport-Total.com) - Beim abschließenden Qualifying zum Grand Prix von Portugal in der Moto2-Klasse fand Max Neukirchner noch keine Lösung für das vorherrschende Problem auf der technischen Seite. Der 27. Startplatz für das Rennen war das Resultat des heutigen Tages. Aber damit ist bei Kiefer Racing und Max Neukirchner auch die Hoffnung verbunden, für das Rennen eine Lösung zu finden.

Estoril gehört nicht zu den Lieblingsstrecken des Deutschen. Allerdings sieht er darin nicht den Grund für die Platzierung, sondern eher auf der technischen Seite. Man versucht mit allen Mitteln, eine Abstimmung zu finden die ihm mehr Vertrauen gibt, hat aber bisher noch keine Lösung parat.

"Ich bin wirklich etwas sprachlos. Im letzten Outing hatte ich nicht nur zwei Rutscher über das Vorderrad, sondern wäre auch fast noch per Highsider aus dem Sattel geworfen worden. Das ist sehr mysteriös", rätselt Neukirchner. "Wir haben jetzt so ziemlich alles versucht und umgestellt, aber das Motorrad reagiert darauf nicht so wie es sollte. Durch die Beinahe-Stürze ist es deutlich, dass ich nicht nur herumrolle, sondern das es mit dem augenblicklichen Setup an meinem Motorrad einfach nicht schneller geht."

"Wenn ich die anderen Fahrer beobachte, dann können die viel schneller in die Kurven hineinfahren und schneller durchrollen. Die haben einfach mehr Grip. Wenn ich das versuche, bin ich kurz vor einem Sturz. Ich habe keine Ahnung woran da im Moment der Fehler liegt oder ob ich vom einen auf das andere Wochenende das Motorradfahren verlernt habe. Ich hoffe wir finden das Problem bis morgen", so der Kiefer-Pilot.

"Mit dem 27. Platz sind Max und auch das Team enttäuscht, das ist klar", berichtet Teamchef Stefan Kiefer. "Woran es letztendlich liegt, wissen wir im Moment noch nicht, sonst hätten wir es im Qualifying behoben. Zum Einen ist es für Max eine neue Strecke und er hat lange gebraucht bis er einen Rhythmus gefunden hat, auf der anderen Seite haben wir nicht die Abstimmung gefunden, die ihm für schnelle Rundenzeiten zugute kommt. Wir werden jetzt alles noch mal checken und dann sehen was wir morgen noch rausholen können."

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