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Rossi wünscht sich mehr Zweikampf-Action
Rad an Rad dem Ziel entgegen: Das kommt laut Valentino Rossi in der MotoGP viel zu selten vor - Es soll mehr Rennen wie Barcelona 2009 geben
(Motorsport-Total.com) - Yamaha-Star Valentino Rossi ist der Meinung, dass die MotoGP mehr Action vertragen könnte. Konkret meint er damit: Es braucht mehr Zweikämpfe, vor allem in der letzten Runde. Der "Doktor" wünscht sich - und vor allem den Fans - mehr mitreißende Duelle wie in Barcelona 2009, wo er seinen Teamkollegen Jorge Lorenzo in der letzten Kurve schlug und sich den Sieg holte.
Es war das erste Mal überhaupt in der 800er-Ära, dass ein solches Last-Minute-Manöver über den Sieg entschied. Zudem sind die Abstände im Feld meist schon eher groß. 2009 hatte der Sieger nur in drei von 17 Rennen weniger als eine Sekunde Vorsprung. In der Superbike-Weltmeisterschaft dagegen war das in neun von 28 Rennen der Fall.
"Ich hoffe, dass wir 2010 mehr Rennen wie Barcelona 2009 oder Laguna Seca 2008 erleben. Denn das war früher das Tollste an der MotoGP2", sagt Rossi gegenüber 'Crash.net'. "Aber in den vergangenen Jahren haben wir leider nicht genügend Zweikämpfe gesehen. Also hoffen alle, dass es wieder so wird wie vor vier oder fünf Jahren, mit engeren Rennen und mehr Fights in der letzten Kurve."
Natürlich würde Rossi am liebsten selbst in diesen Zweikämpfen mitmischen - und sie als Sieger beenden. Doch um wieder Weltmeister zu warden zu könne, muss die Strategie etwas anders aussehen: "Es gibt mindestens vier Fahrer, die mehr als ein Rennen gewinnen können. Deshalb wird wichtig sein, immer ins Ziel zu kommen, Punkte zu holen und dann zu siegen, wenn es möglich ist", so Rossi.









