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Neukirchner: "Ziel ist die MotoGP"
Nach seinem Sturz in Valencia ist Superbike-Pilot Max Neukirchner auf dem Weg der Besserung, aber immer noch sauer auf Carlos Checa
(Motorsport-Total.com) - Den Sieg vor Augen und Carlos Checa im Nacken - eine Kombination, die für den deutschen Superbike-Piloten Max Neukirchner beim vergangenen Lauf in Valencia ein fatales Ende brachte. Der spanische Altmeister hatte den aufstrebenden Youngster abgeschossen, Neukirchner landete mit seiner Alstare-Suzuki unsanft im Kies und später mit gebrochenem Schlüsselbein im OP eines Chemnitzer Krankenhauses.
"Ich hoffe, in drei Wochen zum vierten Saisonrennen in Assen wieder fit zu sein. Ich will auf jeden Fall fahren", sagte der 25-Jährige im Interview mit 'Eurosport'. Im Krankenhaus hat Neukirchner im Moment sehr viel Zeit, über die Ereignisse von Valencia nachzudenken. Die Schuld am Crash sieht der Suzuki-Mann allein bei Checa: "Natürlich bin ich sauer. Das war die übermotivierte Aktion eines Fahrers, der am Ende seiner Karriere steht und noch ein Mal einen Sieg einfahren will."

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"Leider hat Carlos es nicht einmal für nötig erachtet, sich bei mir zu entschuldigen", so ein enttäuschter deutscher Superbike-Pilot. Checa hatte in der spanischen Presse mehrfach erklärt, er sei an seinem Konkurrenten schon vorbei gewesen und hätte ihn nicht sehen können. "Ich versuche das jetzt abzuhaken und mich wieder auf mich und mein Team zu konzentrieren", so Neukirchner, der sich einen ähnlichen Karriereweg in die MotoGP wie James Toseland erhofft.
"Klar wäre das auch mein Ziel. Dort fährt man gegen die wirklichen Top-Stars des Geschäfts. Bevor ich aber darüber nachdenken kann, will ich erstmal unter die ersten Drei bei den Superbikes kommen. Erst dann hat man die Chance in einem Spitzenteam unterzukommen." Für den Alstare-Suzuki-Mann kommt ein Wechsel in ein zweitklassiges MotoGP-Team nicht in Frage: "Dann ist man ganz schnell wieder draußen. Das ist wie ein Haifischbecken!"










