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Ducati: Testbestzeit in Jerez schenkt Zuversicht für 2018

Andrea Dovizioso verabschiedet sich mit einer Bestzeit in die Winterpause - Die Basis der Desmosedici stimmt, aber es gibt nach wie vor Schwächen

(Motorsport-Total.com) - Ducati nutzte das gute Wetter in Jerez und testete vor dem Beginn des Testverbots im Dezember zwei Tage auf der neu asphaltierten Strecke. Andrea Dovizioso stürmte am zweiten Testtag an die Spitze und verabschiedete sich mit einer Bestzeit in den Winter. Der Italiener unterbot Dani Pedrosas Pole-Zeit aus dem Mai um mehr als eine halbe Sekunde.

Andrea Dovizioso

Andrea Dovizioso hat genaue Vorstellungen für die 2018er-Maschine Zoom

"Es war gut, in Jerez zu testen, denn der Kurs erhielt einen neuen Asphalt. Er ist jetzt viel schneller. Uns gelang eine gute Rundenzeit. Es war toll, bei diesen Bedingungen zu fahren", freut sich "Dovi". "Abgesehen davon gab es keine wichtigen Änderungen. Wir konnten alles abhaken, was wir uns vorgenommen hatten."

Bei der Entwicklung der Desmosedici hat Dovizioso eine klare Vorstellung: "Das Kurvenverhalten ist von Anfang an unser größtes Problem und wir konnten es nie richtig in den Griff bekommen", bemerkt er im Gespräch mit 'MotoGP.com'. "Wir müssen uns darauf konzentrieren. Abgesehen davon haben wir eine gute Basis. Es hängt aber von der jeweiligen Strecke ab. Mit den Reifen geht unser Motorrad gut um. Auch die Elektronik arbeitet gut."

Jorge Lorenzo

Jorge Lorenzo gibt ähnliche Feedbacks ab wie Teamkollege Dovizioso Zoom

Teamkollege Jorge Lorenzo war am Donnerstag zweieinhalb Zehntelsekunden langsamer als der Vizeweltmeister. "Das Team arbeitet sehr hart, um das Motorrad zu verbessern. Wir erhielten neue Teile, um das Motorrad besser zu machen. Das Kurvenverhalten ist vermutlich unser größtes Problem. Danach kommt das Verhalten des Motors beim Beschleunigen. Wir müssen Prioritäten aufstellen und mit den Problemen beschäftigen, die uns zu besseren Rundenzeiten verhelfen", kommentiert der Spanier und fügt hinzu: "Ich bin zuversichtlich, dass wir in Sepang ein besseres Motorrad haben werden."

"Wir wissen, dass wir auf dem richtigen Weg sind", hält Ducati-Teammanager Davide Tardozzi fest, der den Test nicht überbewerten möchte: "Hier waren aber unsere größten Gegner - Honda und Yamaha - nicht vertreten. Uns ist bewusst, dass der Kurs durch den neuen Asphalt schneller geworden ist. Wir sind dennoch zufrieden."

Bei Ducati scheint man auf Kurs zu sein. Obwohl die 2018er-Maschine noch nicht fertig ist, herrscht keine Hektik: "Wir sind nicht in Eile. Vor dem ersten Rennen der neuen Saison haben wir noch neun Testtage. Beim ersten Rennen in Losail werden wir wettbewerbsfähig sein", verspricht Tardozzi den Ducati-Fans.

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