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GT-Kundensport wichtig für Mercedes

15. August 2012 - 19:21 Uhr

Der Mercedes SLS AMG ist in verschiedenen GT3-Serien erfolgreich unterwegs - Das Kundensportprogramm ist für Mercedes wichtig

Markus Winkelhock, Marc Basseng
In der GT1-WM hat Mercedes zuletzt in Portimao einen Doppelsieg gefeiert
© Markus Berns / SRO

(Motorsport-Total.com) - Mercedes engagiert sich im Motorsport werksseitig in der DTM und der Formel 1, aber auch im GT-Sport ist der Stern vertreten. Vom Flügeltürer SLS wurde eine GT3-Version entwickelt, die in zahlreichen Serien weltweit im Einsatz ist, darunter auch in der GT1-WM und im ADAC GT-Masters. Es handelt sich dabei aber um ein reines Kundenprogramm. Beinahe jeder Sportwagenhersteller hat ein Modell für die weiterhin boomende GT3-Klasse im Programm. Auch für Mercedes ist diese Präsenz wichtig.

"Bei der Entwicklung des Mercedes-Benz SLS AMG war von Anfang an eine GT3-Version eingeplant", sagt Mercedes-AMG-Chef Ola Källenius gegenüber 'sport auto'. "Das Fahrzeug bietet hierfür eine hervorragende Basis. In seinen Genen ist bereits alles angelegt, was ein konkurrenzfähiges Rennfahrzeug auszeichnet - vom Leichtbau bis hin zur überlegenen Fahrdynamik. Daneben gab und gibt es bei unseren Kunden eine starke Nachfrage nach einem Fahrzeug für die immer attraktiver werdenden GT3-Motorsport-Serien."

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Auf internationaler Bühne ist der SLS AMG erfolgreich, denn zuletzt konnten Marc Basseng/Markus Winkelhock und Nicky Pastorelli/Thomas Jäger die beiden GT1-Rennen in Portimao gewinnen. Es bestehen auch noch alle Chancen auf den WM-Titel. Dennoch ist offen, wie es mit der Serie im kommenden Jahr weitergehen wird. "Um den GT-Sport auf einer gesunden Basis zu erhalten, sollte unserer Meinung nach eine generelle Kostensenkung ohne Einbußen bei der Attraktivität das Ziel sein", findet Källenius.

"Dafür ist das GT3-Format ein gutes Beispiel. Betrachtet man sich die Rundenzeiten der GT2- und der GT3-Fahrzeuge, so bewegen sich diese ohnehin auf ähnlichem Niveau. Es ist wünschenswert, dass GT3-Serien weltweit durchgeführt werden könnten", wünscht sich der Mercedes-AMG-Chef für die Zukunft. "Die Vorteile liegen auf der Hand: Für die Hersteller wäre das die Chance zur Erschließung neuer Märkte wie zum Beispiel der USA."

"Innerhalb der Serien hätten wir eine größere Markenvielfalt und damit auch mehr Attraktivität für die Fans. Die Hersteller würden außerdem dadurch profitieren, dass sich das Produktionsvolumen baugleicher Fahrzeuge erhöht, was wiederum zu niedrigeren Entwicklungskosten pro Fahrzeug führt." Auch in Zukunft bleiben die Formel 1 und die DTM die wichtigen Zugpferde für Mercedes. Parallel dazu läuft das Kundenprogramm im GT-Sport.

"Unser Kundensport-Programm ist langfristig ausgelegt, entsprechend gelten hier auch andere Maßstäbe für die Wirtschaftlichkeit als etwa bei der Entwicklung eines Straßenfahrzeugs. Faktoren wie die mediale Präsenz, die positiven Abstrahleffekte für die Marke oder der Technologietransfer von der Rennstrecke auf die Straße sind sehr hoch zu bewerten, aber leider oft nur schwer messbar. Ohne Zahlen zu nennen, kann ich sagen, dass die Entwicklung des Mercedes-Benz SLS AMG GT3 und das Engagement Kundensport für uns eine lohnende Investition darstellt."

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