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Legendärer Erfolg: Winkelhock schreibt Geschichte

06. Mai 2012 - 19:36 Uhr

Als erster Legenden-Starter feierte Markus Winkelhock beim Volkswagen Scirocco R-Cup auf dem Lausitzring einen Laufsieg

Markus Winkelhock
Markus Winkelhock feierte heute in der Lausitz einen historischen Sieg
© Volkswagen

(Motorsport-Total.com) - Ein hochkarätiges Starterfeld und eine Premiere, die es in sich hatte - zum ersten Mal in der Geschichte des umweltfreundlichsten Markenpokals der Welt holte mit Ex-DTM-Star Markus Winkelhock ein Legenden-Starter den Sieg. Zweiter wurde Jann-Hendrik Ubben vor Adam Gladysz. Kris Nissen, Volkswagen Motorsport-Direktor: "Ein tolles Rennen. Ich freue mich, dass sich mit Markus Winkelhock erstmals ein Legenden-Starter in die Siegerlisten eingetragen hat. Ich denke, wir haben den Zuschauern wieder ein spannendes Rennen geboten."

Nach einem herausragenden Qualifying nahm Winkelhock von der Pole-Position sein Debüt im Scirocco R-Cup in Angriff. Ein etwas missglückter Start warf den 31-jährigen Schwaben jedoch gleich in der Anfangsphase des Rennens um einen Platz zurück. Profiteur war Jann-Hendrik Ubben, der in seinem bis zu 285 PS starken Bioerdgas-Scirocco dank des innovativen Push-to-Pass-Systems direkt beim Start am ehemaligen DTM-Pilot vorbeizog.

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Doch schon in Runde vier holte Winkelhock zum Gegenschlag aus und nutzte den Push-to-Pass-Button mit 50 Zusatz-PS, um sich die Führung zurückzuerobern. Winkelhock setzte sich in den folgenden elf Runden an der Spitze des Feldes immer weiter ab und landete als strahlender Sieger mit rund sieben Sekunden Vorsprung vor Ubben ganz oben auf dem Podest. Mit seinem Triumph knüpft der 31-Jährige an den Erfolg seines 1985 verstorbenen Vaters Manfred Winkelhock an, der 1976 ebenfalls bei seiner Rennpremiere im VW-Junior-Cup in einem Volkswagen Scirocco als Sieger hervorging.

Ein packendes Duell zeigten auch die weiteren Legenden-Starter im Mittelfeld. So hielt Mathias Lauda den US-Amerikaner Dennis Trebing über mehrere Runden geschickt in Schach und sorgte für Spannung auf den gut gefüllten Tribünen. Der Sohn des dreimaligen Formel-1-Weltmeisters Niki Lauda beendete sein zweites Rennen im Scirocco R-Cup auf dem neunten Platz.

Im dritten Duell der beiden Ex-DTM-Starter Kurt Thiim und Klaus Niedzwiedz im Scirocco R-Cup hatte der Däne und ehemalige DTM-Champion als Zwölfter die Nase vorn. Niedzwiedz konnte sich von Startplatz 19 bis auf den 13. Rang vorkämpfen. Für Ola Nilsson, der als Gesamtführender in die Lausitz gereist war, endete das Rennen auf Platz vier. Der Schwede verlor damit seine Führung in der Gesamt-Wertung an Jann-Hendrik Ubben.

Markus Winkelhock: "Das ganze Wochenende war super: Platz zwei im Training, Pole-Position im Qualifying und am Ende der Sieg. Ich habe mich im Scirocco von Anfang an wohlgefühlt. Beim Start habe ich etwas zu viel Gas gegeben, hatte dadurch durchdrehende Räder und musste Jann-Hendrik Ubben vorbei ziehen lassen. In der vierten Runde habe ich ihn dann mit einem Push-to-Pass-Versuch überrascht und konnte danach die Führung bis ins Ziel behalten. Mein Vater hat vor 35 Jahren sein erstes Rennen im damaligen Scirocco Cup gewonnen - jetzt schließt sich der Kreis. Es bleibt halt alles in der Familie."

Jann-Hendrik Ubben: "Mein Start war perfekt, aber ab der vierten Runde hat Markus Winkelhock sich dann bemerkbar gemacht. Ich wusste aufgrund der Qualifying-Zeiten, dass er deutlich schneller ist, wollte mich aber nicht kampflos geschlagen geben. Als er auf der Gegengerade vorbeigezogen ist, habe ich meinen zweiten Platz gegen Gladysz verteidigt. Für mich ist es eine Ehre, gegen so einen Piloten wie Markus Winkelhock gefahren zu sein und sogar einige Runden zu führen, wenn man bedenkt, was er schon alles erreicht hat."

Adam Gladysz: "Ich bin sehr glücklich. Durch den dritten Platz am Lausitzring bin ich jetzt auch Dritter in der Gesamtwertung. Meine Anfangsphase im Rennen war gut, nach dem Start konnte ich das Tempo von Ubben und Winkelhock mitgehen. Später habe ich auch eine Attacke auf Jann-Hendrik probiert, bin dabei aber ins Gras gekommen. Danach war die Lücke zu groß und ich wollte den dritten Rang nach Hause fahren."

Mathias Lauda: "Leider habe ich keinen guten Start gehabt, war dann in einem Pulk über das gesamte Rennen. Vielleicht hätte ich etwas mehr pushen können, aber ich wollte nicht zu viel riskieren, weil die Jungs um Meisterschaftspunkte fahren. Insgesamt hat es mir riesigen Spaß gemacht und ich bin jederzeit gern wieder am Start."

Kurt Thiim: "Ich bin glücklich, dass mein Sohn Nicki die Familienehre hochgehalten hat mit seinem Sieg im Porsche-Carrera-Cup. In meinem Rennen habe ich den Start nicht optimal erwischt, mich dann aber wieder nach vorn gekämpft. Das wichtigste Ziel habe ich aber erreicht: Ich bin vor Klaus Niedzwiedz geblieben. Jetzt steht es 2:1 für mich. Da werden noch einige Sprüche in den nächsten Tagen kommen."

Klaus Niedzwiedz:
"Von Platz 18 gestartet und dann als 13. die Zielflagge sehen - damit kann man als 'älterer Herr' doch zufrieden sein. Ich hatte einige schöne Zweikämpfe dank des Push-to-Pass Systems und am Ende hätte es fast noch für Kurt Thiim gereicht. Natürlich muss ich mir jetzt dauernd seine Sprüche anhören, aber die nächste Revanche kommt bestimmt - und hoffentlich wieder im Scirocco R-Cup."

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