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Gass: "Das ist der Sieg der Teams"

23. Mai 2012 - 16:17 Uhr

Audi-Rennleister Dieter Gass lobt nach dem Doppelerfolg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring die Leistung der Teams

Markus Winkelhock, Christopher Haase, Marc Basseng
Bei der 40. Auflage der 24 Stunden gelang Audi endlich der Gesamtsieg
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Nach mehreren vergeblichen Anläufen ist Audi am vergangenen Wochenende endlich der lang ersehnte Gesamtsieg beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring gelungen. Bei der 40. Auflagen des legendären Langstreckenrennens in der Eifel gelang dem Hersteller aus Ingolstadt mit dem Audi R3 LMS ultra gleich ein Doppelsieg. Für Audi-Rennleister Dieter Gass, der seinen beim DTM-Rennen in Brands Hatch weilenden Sportchef Wolfgang Ullrich am Nürburgring vertrat, ist dieser Erfolg vor allem einer guten Mannschaftsleistung zu verdanken.

"Das ist der Sieg der Teams, der Quattro GmbH und von Herrn Frowein", sagt Gass im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Die Zusammenarbeit der Teams während des gesamten Wochenendes war fantastisch, auch mit Mamerow, die neu dazugekommen sind und sich sofort super eingegliedert haben." Während andere Hersteller in den letzten Rennstunden noch einige Dramen erlebten, blieb Audi von bösen Überraschungen in der Schlussphase weitgehend verschont.

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"Das war ein Ziel, auf das lange Zeit hingearbeitet wurde."
Dieter Gass

"Zum Glück hatte nur das Auto mit der Startnummer vier einen Schaden am Radlager, das haben wir noch gewechselt. Das war wahrscheinlich ein Folgeschaden des Unfalls. Das war der einzige kritische Moment, die anderen Autos waren glücklicherweise nicht betroffen", erklärt Gass. Nach dem Erfolg in der "Grünen Hölle" herrschte bei Audi trotz aller Müdigkeit große Erleichterung. "Das war ein Ziel, auf das lange Zeit hingearbeitet wurde. Wir haben immer gute Ergebnisse erreicht, standen aber nie ganz oben auf dem Treppchen. Daher ist es ein super Ergebnis."

Doch nicht nur die Leistung der eigenen Teams, sondern auch die der Organisatoren im Vorfeld nötigt dem Audi-Mann Respekt ab. "Ich denke, es war auch ein super Rennen. Die Balance of Performance hat gestimmt. Man hat noch selten so viele Autos von so vielen Marken über die gesamte Distanz auf einem solch hohen Niveau kämpfen sehen. Zum Schluss bekam der ein oder andere Probleme, aber über 20 bis 22 Stunden war alles unheimlich dicht zusammen."

"Die Balance of Performance hat gestimmt."
Dieter Gass

Nach dem Triumph in der Eifel stehen für Audi in diesem Jahr noch zwei weitere 24-Stunden-Rennen in Europa an. Sowohl in Le Mans als auch in Spa-Francorchamps tritt Audi als Titelverteidiger an. Will das Team also nun den "24-Stunden-Grand-Slam" einfahren? "Das würde ich so nicht sagen", wehrt Gass ab. "Das nächste große Ziel ist für uns Le Mans. Dort mit dem Hybrid anzutreten, wird eine Herausforderung. Wir hoffen, dass es so funktioniert, wie wir uns das vorstellen."

"In Spa haben wird im vergangenen Jahr gewonnen, das würden wir auch gerne mitnehmen", sagt Gass, der allerdings darauf hinweißt, dass Erfolge bei Langstreckenrennen kaum planbar sind. "Wir haben es gesehen: Ein 24-Stunden-Rennen dauert 24 Stunden, da kann jederzeit alles passieren. Da ist nichts garantiert, daher können wir nur so weitermachen wie bisher und uns gezielt und vernünftig vorbereiten und hoffen, dass wir vom Pech verschont bleiben."

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