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Young Driver AMR mit Titelchancen in San Luis

03. November 2011 - 08:49 Uhr

Beim Finale der GT1-Weltmeisterschaft in Argentinien kann Young Driver AMR sowohl den Fahrer- als auch den Teamtitel sicherstellen

Darren Turner, Stefan Mücke
Das große Ziel von Young Driver AMR ist der Titel in der Teamwertung
© DPPI

(Motorsport-Total.com) - Es geht um alles oder nichts: Am kommenden Wochenende steht im argentinischen San Luis das Finale der GT1-Weltmeisterschaft an. Das Team Young Driver AMR hat vor dem WM-Finale in Südamerika schon eine Hand am WM-Pokal der Fahrer- und Teamwertung. Die Truppe aus Paderborn führt nach dem Doppelsieg beim vorletzten WM-Lauf in Peking die Teamwertung mit acht Punkten Vorsprung an.

Die Young-Driver-AMR-Fahrer Stefan Mücke und Darren Turner sind im Aston Martin DBR9 Tabellenzweite in der Fahrerwertung und somit die engsten Verfolger der Tabellenführer Michael Krumm und Lucas Luhr (JRM-Nissan). Auch Alex Müller und Tomas Enge, die im zweiten DBR9 von Young Driver AMR starten, haben noch theoretische Chancen auf den WM-Titel und liegen derzeit auf Platz fünf der Fahrerwertung.

Mücke/Türner denken nicht an den Titel

Nach ihrem ersten gemeinsamen Sieg in Peking müssen Mücke/Turner in San Luis reglementsbedingt mit 55 Kilogramm Ballast an Bord starten. Allerdings muss auch der Nissan der Tabellenführer für die beiden Rennen auf der atemberaubenden Strecke rund um einen pittoresken Vulkansee 30 Kilogramm Gewicht einladen.

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"San Luis ist eine der interessantesten und schwersten Strecken im Kalender", sagt Mücke. "Ich freue mich sehr auf das Rennen, denn die Strecke macht unheimlich viel Spaß. Die Strecke liegt unserem Auto sehr und wir werden das Beste herausholen." Eine Vorhersage sei sehr schwer zu treffen. "Ich hoffe, dass wir auch mit unserem großen Ballast halbwegs an der Spitze mitfahren können", so Mücke. "Eine Position ganz vorne wird sicher zu schwierig sein, aber wir gehen das Finale sehr entspannt an. Denn wir sind nicht die, die unter Druck stehen, das sind die anderen."

Turner findet am Kurs in San Luis ebenfalls großen Gefallen. "Es ist ein toller Straßenkurs ohne Platz für Fehler, denn Auslaufzonen gibt es nicht", weiß der Brite. "Die Rennen dort im letzten Jahr waren sehr toll, auch wenn wir nicht die Ergebnisse eingefahren haben, die wir uns vorgestellt haben. In Sachen Titelkampf sind wir in einer schwierigen Position. Die Ergebnisse in China haben uns wieder mit ins Spiel gebracht, aber wenn man es realistisch sieht sind, machen es uns die 50 Kilogramm Erfolgsballast schwer, das Resultat zu erzielen, das wir benötigen."

Müller/Enge erneut in Gulf-Farben am Start

Wie schon bei den beiden vergangenen Rennen in China, so starten Müller/Enge auch in Argentinien im legendären Hellblau und Orange von Gulf. Die neue Lackierung brachte den beiden in China Glück, in Peking gewann der Aston Martin mit der Startnummer 7 zum zweiten Mal in der Saison 2011 ein Qualifying-Rennen. Nach diesem Erfolg müssen Müller/Enge auf der Strecke von San Luis, die in der Vergangenheit perfekt auf den Aston Martin DBR9 zugeschnitten war, mit 30 Kilogramm Erfolgsballast starten.

"Wir reisen ohne Erwartungen und so auch ohne großen Druck nach Argentinien", versichert Müller, der optimistisch ist, "das Maximale herausholen zu können". "Allerdings haben wir 30 Kilogramm Ballast an Bord", schränkt er ein. "Ich schätze die Nissan sehr stark ein und wäre sehr glücklich, wenn Young Driver AMR die Tabellenführung in der Teamwertung verteidigen kann", so Müller, dessen persönliches Ziel es ist, noch Dritter in der Meisterschaft zu werden. "Das wäre das Maximum, was wir in Südamerika erreichen können."

Für Enge hingegen ist in Argentinien "wie bei jedem Rennen der Sieg mein Ziel". "Wir wissen was wir haben und was wir können, und mit ein bisschen Glück können wir unsere Ziele in Argentinien auch erreichen", so der Tscheche. "Wir müssen konsequent sein und dürfen uns auch nicht von Dingen wie Erfolgsballast aus der Ruhe bringen lassen", fordert er.

Auch für Enge ist das Ziel ganz klar der Sieg in der Teamwertung. "In diesem Jahr ist die Meisterschaft vor dem Rennen in Argentinien sehr eng zusammen und es ist noch nichts entschieden, daher erwarte ich, dass es in beiden Rennen sehr eng zugehen wird. Man muss in den letzten beiden Rennen klar mit Köpfchen fahren, denn nur wer ankommt, punktet."

"Ich hoffe, dass wir in Argentinien gut abschneiden", fasst Young-Driver-AMR-Teamchef Hardy Fischer zusammen. "Die Strecke liegt uns sehr, das wissen wir aus dem letzten Jahr, als wir dort auf die Pole gefahren sind. Allerdings wird es mit dem Zusatzgewicht nicht einfach, aber wir werden das Beste daraus machen. Eine Prognose im Vorfeld zu treffen ist sehr schwer, dazu müssen wir das Freie Training abwarten. Wir haben uns in den letzten Wochen bestmöglich vorbereitet und hoffen nun auf ein gutes Ergebnis, träumen aber noch nicht vom Weltmeistertitel."

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