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Black Falcon: Uwe Nittel macht viel Freude

17. Mai 2011 - 16:36 Uhr

Black Falcon erlebte ein unglückliches Wochenende am Sachsenring, hatte aber viel Spaß mit Gaststarter Uwe Nittel: Der Rallyepilot in seinem Element

Black Falcon hatte kein allzu glückliches Rennwochenende am Sachsenring
© ADAC GT Masters

(Motorsport-Total.com) - Den instabilen Zustand bei einem Rennfahrzeug beherrscht er wie kaum ein Zweiter: Beim Sonntagsrennen des ADAC-GT-Masters auf dem Sachsenring stellte Rallye-Spezialist Uwe Nittel im Mercedes-Benz SLS AMG GT3 von Black Falcon sein Können eindrucksvoll unter Beweis. Von Startplatz 26 kämpfte er sich bei schwierigen Bedingungen bis auf Platz drei nach vorne.

Diese Position konnte Nittel zusammen mit Oliver Mayer aufgrund einer Durchfahrtstrafe jedoch nicht ins Ziel retten, so dass am Ende Platz 20 in der Gesamtwertung zu Buche stand. Mayer punktete mit diesem Ergebnis erneut in der Amateurwertung, wo er nach vier Rennen aktuell den fünften Rang belegt. Für Robert Renauer und Kenneth Heyer war das Gastspiel auf dem Sachsenring nach einem Startunfall im Rennen am Samstag vorzeitig beendet.

"Wir haben ein schwieriges Wochenende hinter uns", sagt Teamchef Marc Schramm. "Der SLS von Kenneth und Robert ist ein Totalschaden. Besonders ärgerlich ist dies angesichts der starken Leistung, die das Duo im Training gezeigt hat. Am Sonntag blieb die fantastische Leistung von Uwe unbelohnt. Unter diesen Voraussetzungen können wir nur nach vorne blicken und hoffen, dass wir in Zolder mehr Rennglück haben."

"Unmittelbar nach dem Start spürte ich einen heftigen Schlag im Heck und war fortan nur noch Passagier. Ich bog links in die Streckenbegrenzung ab, das Fahrzeug stieg auf und ich habe mich zwei Mal überschlagen", bescreibt Renauer seinen harten Crash. "Zum Glück ist niemandem etwas passiert. Trotzdem bin ich sehr enttäuscht, denn heute war für uns das Podium in greifbarer Nähe."

"Ich habe kein Verständnis für so eine Fahrweise beim Start", schüttelt Teamkollege Heyer mit dem Kopf. "Natürlich wollen alle gewinnen, aber bei einem Rennen über eine Stunde muss so etwas nicht sein. Uns bleiben so wichtige Punkte verwehrt. Wir müssen jetzt nach vorne blicken und werden in Zolder wieder voll angreifen."

"Das Wochenende ist nicht ganz so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Aber am Ende konnte ich zusammen mit Uwe, der einen fantastischen Job gemacht hat, weiter Punkte für die Amateurwertung sammeln. Diese Serie möchte ich in Zolder gerne fortführen", erklärt Mayer.

"Der Einsatz im SLS von Black Falcon hat mir eine Menge Spaß gemacht. Vor allem am Sonntag, bei nasser Piste, war ich absolut in meinem Element", strahlt Nittel nach seinem Gastspiel. "Die Bestrafung der Rennleitung muss ich akzeptieren. Es herrschte viel Verwirrung im Feld, als das Rennen freigegeben wurde."

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