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Dirk Müller: "In Amerika muss der Titel drin sein"

21. Februar 2010 - 14:45 Uhr

BMW Werkspilot Dirk Müller über seine Erwartungen für die kommende ALMS-Saison und die besonderen Highlights in der Eifel und in Le Mans

Dirk Müller
Dirk Müller will in diesem Jahr mit Tommy Milner den ALMS-Titel sichern
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - BMW wird in der neuen Saison der American Le-Mans-Series (ALMS) in der GT2-Klasse zwar viel Konkurrenz von namhaften Herstellern haben, doch nimmt man eindeutig den Titel ins Visier. Erste Erfolge mit dem neuen M3 GT2 haben den weiteren Weg vorgegeben. Der Kampf um die Krone ist die logische Fortführung dieser Reise durch Amerika. Aber auch in Europa peilt man gute Ergebnisse an. BMW kehrt nach Le Mans zurück, auch bei den 24-Stunden-Rennen am Nürburgring und in Spa-Francorchamps will man glänzen.

"Darauf freue ich mich sehr", sagt Dirk Müller im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. Der Burbacher wird die Europaeinsätze mit seinem Namenskollegen Jörg Müller bestreiten. "Speziell mit Jörg habe ich natürlich sehr viel Zeit verbracht - in unserer Tourenwagenzeit, aber auch bei unserem Jahr in der ALMS 2001. Aus diesem Grund habe ich mich 2009 extrem gefreut, in Atlanta wieder einmal gemeinsam mit ihm in einem Auto zu fahren."

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Dirk Müller hat beste Erinnerungen an den Einsatz von Müller/Müller/Milner beim "Petit Le Mans". Er erklärt: "Mit unserem zweiten Platz waren wir recht erfolgreich. Ich freue mich also schon darauf. Das Schöne bei BMW ist halt, dass es immer eine Familie ist. Egal, wie viel Konkurrenz im Tourenwagensport oder unter den Fahrern selbst vorherrscht. Ich freue mich schon jetzt darauf, mehr Rennen mit diesen Jungs zu bestreiten und mehr Kontakt zu ihnen zu haben. Das sage ich nur einfach so, das ist ernst gemeint."

Jörg Müller
Den BMW M3 GT2 wird man auch 2010 auf der Nordschleife erleben dürfen
© xpb.cc

In den USA wird Dirk Müller auch 2010 im BMW von Rahal/Letterman sitzen. "Wir haben im vergangenen Jahr den Titel bewusst nicht in den Mund genommen. Es wäre ja auch vermessen, nach einigen wenigen Tests gleich um die Meisterschaft fahren zu wollen. Ab der Jahresmitte zeigte unsere Leistungskurve aber deutlich nach oben. Der Laufsieg in der ALMS und der Rennerfolg in Japan haben natürlich gezeigt, wo wir hin wollen und wo unser Anspruch liegt."

"Ganz klar: In Amerika muss der Titel drin sein", sagt der 34-Jährige, dessen erster Renneinsatz beim Saisonauftakt der ALMS Mitte März in Sebring sein wird. "Die Konkurrenz ist allerdings extrem stark. Ich möchte jedenfalls am Saisonende sagen können, dass wir aus freien Stücken um den Titel mitfahren konnten. Das gleiche gilt natürlich auch für Europa."

Bei BMW hat sich der Fokus im Motorsport verschoben. Man hat sich aus der Formel 1 verabschiedet, den GT-Sport mehr in den Vordergrund gerückt. "Für mich persönlich ändert sich dadurch gar nichts", sagt Dirk Müller. "Der Anspruch, Rennen zu gewinnen, war vorher auch schon da - von beiden Seiten. Das ist auch weiterhin genau das Thema. Natürlich gibt es da ein paar Kleinigkeiten, an denen man erkennen kann, dass die Aufmerksamkeit nun etwas größer ist. Ich empfinde das aber als sehr positiv, angenehm und freue mich darüber."

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