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Push-to-Pass auch im Formel-3-Cup

22. August 2011 - 14:44 Uhr

In der Saison 2012 wird im Formel-3-Cup unter anderem mit einem neuen Motor gefahren - Auf Knopfdruck mehr PS, kostengünstiger für die Teams

Formel-3-Cup
Im Formel-3-Cup kann ab 2012 per Push-to-Pass überholt werden
© F3V

(Motorsport-Total.com) - Am Red-Bull-Ring nahm die Zukunft des Formel-3-Cups weiter Formen an. Für die Saison 2012 stehen in der Nachwuchsserie zahlreiche Neuerungen an. Richtungsweisend ist der neue Motor von Volkswagen Motorsport mit 250PS und einem Push-to-Pass-System, das für spannendere Rennen und taktische Manöver sorgen wird. Das neue Triebwerk bewirkt zusätzlich eine Senkung der Motorenkosten um rund zwei Drittel. Darüber hinaus wird ab dem kommenden Jahr die Chassis-Generation der Baujahre 2008 bis 2011 im Formel-3-Cup zugelassen.

In immer mehr Rennserien setzen sich Systeme durch, mit denen die Piloten zusätzliche Power abrufen können. Das soll Überholvorgänge erleichtern und die Rennen für die Zuschauer damit interessanter gestalten. In der Formel 1 setzen die Verantwortlichen auf das KERS-System und im Formel-3-Cup auf den Volkswagen Power Engine und den Push-to-Pass-Knopf. Damit weitet der Formel-3-Cup seiner Aufgabe als Nachwuchsschule aus. Die Piloten lernen das System im Qualifying zum richtigen Zeitpunkt einzusetzen, um die Zeiten zu verbessern und im Rennen unter anderem Überholvorgänge einzuleiten.

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In jeder Session stehen den Piloten zehn "Schüsse" über jeweils zehn Sekunden zur Verfügung - der Motor liefert dann 20 PS mehr. Bisher galten die Werte 220 Basis-PS und 30 Zusatz-PS. Nach Erfahrungen aus den Testfahrten am Red-Bull-Ring plant man jedoch eine leichte Korrektur: durch Änderungen im Kolbenbereich, verfügt der Motor künftig über 230 Basis-PS und 20 Zusatz-PS. "Der Boost, nach der Betätigung des Knopfes, ist bei 30 zusätzlichen PS einfach zu extrem", erklärt Audi-Pilot Edoardo Mortara, der den Motor testete. Überholmanöver sollen zwar gefördert werden, jedoch auch nicht zu leicht zu gestalten sein.

Der Italiener war nach den vier Testsessions von dem neuen System überzeugt: "Der Motor ist schon sehr gut fahrbar." Der Volkswagen Power Engine mit dem Push-to-Pass-System, der von dem sehr erfahrenen Tuner Spieß betreut wird, hat nicht nur Auswirkungen auf die Rennen, sondern vor allem auch auf das Budget der Teams. So gilt die günstige Kostenformel "ein Euro pro Kilometer". Der neue Motor muss erst nach 10.000 Kilometern revidiert werden und kann demnach für eine komplette Saison genutzt werden, ehe Revisionskosten anfallen. Die Teams können den Motor im ersten Jahr für knapp 35.000 Euro (inkl. Revision) leasen, im zweiten Jahr wird er dann zum Kauf angeboten. Normalerweise steigen die Motorenkosten pro Saison bis rund 85.000 Euro. Damit unterstreicht man im Formel-3-Cup einmal mehr die günstige Kosten-Nutzen-Rechnung.

Die Teams sind jedoch nicht gezwungen, ein Chassis der Folgegeneration zu kaufen. Der neue Motor kann auch in die derzeitige Chassis-Generation der Baujahre 2002-2007 eingebaut werden. Alle Fahrzeuge, die mit dem Volkswagen Power Engine an den Start gehen, sammeln Punkte in der Cup-Wertung. Boliden der Baujahre 2002 bis 2007, die mit den momentan aktuellen Motoren ausgestattet sind, werden in der Trophy-Wertung zusammengefasst.

Diese Neuerungen haben bereits ihr Wirkung gezeigt: Das Team Eurointernational wird kommende Saison im Formel-3-Cup an den Start gehen. "Der neue Motor war für mich das Hauptkriterium, um dem Formel-3-Cup die Priorität zu geben", so Teamchef Antonio Ferrari. Er hat sich am Red-Bull-Ring nicht nur für die Testfahrten des Motors interessiert, er hat sich auch schon mit Rädern von ATS für die Saison 2012 eingedeckt, die ja weiterhin exklusiv genutzt werden.

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