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Formel E 2017/18: Maro Engel vor zweiter Saison mit Venturi

Maro Engel kommt beim Formel-E-Test aufgrund von Getriebeproblemen nur wenig zum Fahren - Test zweier Mercedes-DTM-Piloten laut Team Zufall

(Motorsport-Total.com) - Getriebeprobleme haben das Formel-E-Team Venturi bei den Testfahrten in der vergangenen Wochen in Valencia behindert. Durch Defekte am Zweigang-Getriebe des deutschen Zulieferers ZF und einen Unfall von James Rossiter kamen der Brite und seine Kollegen Maro Engel, Edoardo Mortara und Michael Benyahia an den drei Testtagen nur auf 783 Kilometer - gerade einmal halb so viel wie einige andere Teams.

James Rossiter

In Valencia saßen vier Fahrer am Steuer der Venturi-Autos

Für Engel, der nach seiner Hochzeit erst am Donnerstag nach Valencia gereist war, standen am Ende 154 Testkilometer zu Buche. Laut Informationen von 'Motorsport-Total.com' hat der Deutsche zuvor allerdings schon einige Privattests für Venturi absolviert und darf sich gute Chancen ausrechnen, seinen Platz im monegassischen Team auch in der Saison 2017/18 zu behalten.

"Maro war im vergangenen Jahr einer der schnellsten Rookies. In den Rennen konnte er wegen mangelnder Zuverlässigkeit nicht immer sein Potenzial zeigen", lobt Technikchef Franck Baldet im Interview mit 'Motorsport-Total.com'. Schwieriger sei für das Team aber die Entscheidung für einen weiteren Fahrer, auch weil aufgrund der Technikprobleme die Leistungen in Valencia nicht ganz aussagekräftig waren.

"Wir haben jede Art von Fahrer", sieht Technikchef Baldet sein Team vor der Qual der Wahl. "Benyahia ist ein völlig neuer, junger Fahrer. Mortara gehört in der DTM zu den Besten. Und Rossiter ist schnell und hat den Vorteil, dass er einen guten Ruf als Entwicklungsfahrer hat", so Baldet über den Briten, der diese Funktion schon in der Formel 1 und der WEC ausgeübt hat.


Fotos: Formel-E-Testfahrten in Valencia


Die Tatsache, dass mit Mortara und Engel zwei Mercedes-DTM-Fahrer für Venturi im Einsatz waren, nährte Spekulationen, dass die Stuttgarter über Venturi ihren eigenen Einstieg in die Formel E zur Saison 2019/20 vorbereiten wollen. Laut Baldet sei das aber reiner Zufall gewesen. "Mercedes hat seinen Rückzug aus der DTM angekündigt. Da ist es klar, dass sich die Fahrer nach freien Plätzen umschauen. Wir haben gleich zwei davon, also war unserer Chance doppelt so hoch, dass ein Mercedes-Fahrer für uns fährt."

Mortara hat nach seinen ersten Runden Gefallen am Formel-E-Auto gefunden und hat Lust auf mehr: "Die Formel E ist eine gute Gelegenheit, vor allem mit Blick auf die Zukunft. Ich hoffe, dass es nicht nur beim Test bleibt, sondern dass wir auch Rennen gegeneinander fahren können", so Mortara zu 'Motorsport-Total.com'. Ein Pfund kann Mortara dabei in die Waagschale werfen. Aus seiner Zeit bei Abt in der DTM kennt er Jacky Eeckelaert sehr gut. Der Ingenieur war unlängst zur Venturi-Mannschaft gestoßen.

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